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Alle unter einem Dach: Richtfest für das Kunst- und Medienhaus

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Alle unter einem Dach: Richtfest für das Kunst- und Medienhaus

Zukünftige Nutzer stellen sich in den Räumen des Rohbaus vor.

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Ingo Körber, Aufsichtsrat Karo AG, schlägt den symbolisch letzten Nagel ein.

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Die Richtkrone für das Kunst- und Medienhaus „Frieda 23“ hängt, bestückt mit Filmrolle, Scheinwerfen und einzelnen Logos der Institutionen, die zusammen in dem 4,8 Millionen Euro teuren Projekt arbeiten werden. „Nicht die Stadt baut hier, sondern wir alle. Es geht darum, selber zu gestalten und Verantwortung zu übernehmen“, sagt Simone Briese-Finke (Grüne), die noch als Leiterin der Kunstschule zusammen mit Klaus Blaudzun (Institut für Neue Medien) die Idee für den Neubau hatte. Hinter dem stecken vor allem auch das Radio Lohro sowie das Lichtspieltheater Wundervoll (Liwu). Zum Richtfest in der Friedrichstraße kamen gestern zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur.

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Testen die Räume: Katharina Bluhm und Hannes John vom Institut für neue Medien.

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In den Räumen des Rohbaus präsentierten sich künftige Nutzer, die ab März 2014 die ehemalige Schule beziehen werden. Im ersten Stock ist das Büro der Böll-Stiftung. An den unverputzten Wänden hängen Poster. Flyer und Broschüren liegen zum Mitnehmen bereit. „Es ist aufregend, jetzt schon im Raum zu sein“, sagt Geschäftsführerin Susan Schulz. „Wir freuen uns auf den Einzug und haben Lust, gemeinsame Projekte mit den anderen zu machen“, sagt sie. Der Vorteil: Kurze Wege und alle unter einem Dach.

Im dritten Stock finden Besucher das Institut für neue Medien. In einer Ecke steht schon der Computer zum Filmschneiden bereit. Wie der Raum im Detail aussehen wird, weiß Katharina Bluhm vom Institut für neue Medien zwar noch nicht, aber „er nimmt langsam Gestalt an, das ist schön.“

Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) betonte in seiner Rede die Vielfalt des Hauses. „Wir feiern heute nicht nur ein emotionales Haus, sondern auch eins der kulturvollsten Bauten der Stadt.“

 

Anja Levien

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