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Gudrun Landgrebe gefällt es in der Villa Papendorf

Papendorf Gudrun Landgrebe gefällt es in der Villa Papendorf

Die Schauspielerin war erneut da und las aus einer Novelle von Iwan Turgenjew.

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Wort trifft Musik — In dieser Reihe in der Villa Papendorf traf Schauspielerin Gudrun Landgrebe am Sonnabend auf Stephan Imorde am Klavier und Ulf Schneider (r.) an der Violine.

Quelle: Angelika Heim

Papendorf. „Bis zum nächsten Mal“, verabschiedet sich Gudrun Landgrebe am Samstag nach einem unterhaltsamen Abend in der Villa Papendorf. Die Schauspielerin hatte vor 90 Gästen aus der 1881 erschienenen Novelle „Das Lied der triumphierenden Liebe“ von Iwan Turgenjew gelesen. Musikalisch begleitet wurde sie von Ulf Schneider (Violine) und Stephan Imorde (Klavier).

„Wort trifft Musik — Begegnungen im Salon“ heißt die Reihe, in der die renommierte Schauspielerin schon einmal in der Villa zu Gast war. Im Dezember 2012 war sie in die Rolle der Baronin von Waldstätten geschlüpft zu einem musikalischen Gespräch mit dem abwesenden Leopold Mozart über Frauen im Leben seines Sohnes Wolfgang Amadeus. „Es hat ihr gut gefallen“, weiß Hausherr Olav Killinger, der die Stars nach Papendorf lockt. Hannelore Elsner, Barbara Auer, Ulrich Noethen, Martina Gedeck und viele andere waren schon da. „Inzwischen fragen die Promis bei uns an, ob sie hier nicht auch mal auftreten können“, erzählt Killinger und nennt Friedrich von Thun, der nun am 25. Oktober erwartet wird.

Die Namen ziehen. Der Abend mit Gudrun Landgrebe war ausverkauft, „für andere Veranstaltungen haben wir noch vereinzelt Karten“, räumt Killinger gleich ein. Die Nähe, das private Ambiente gefällt Künstlern wie Besuchern. „Es ist ein besonderes Erlebnis, in seiner Art einmalig“, urteilt Landgrebe, die nach der Lesung mit den Gästen plaudert, Autogramme gibt, sich fotografieren lässt.

Gern würde sie wiederkommen, hat sie Olav Killinger schon auf der Autofahrt nach Papendorf verraten. Der Hamburger Reeder, der die von seinem Urgroßvater erbaute Villa zu einem besonderen Kulturort entwickelt hat, plant schon das nächste Veranstaltungsjahr. Natürlich wieder mit ganz großen Namen, und „gern auch wieder mit Frau Landgrebe, die noch andere interessante Projekte hat“, wie Killinger verrät.

Die nächste Begegnung im Salon wird am 26. April Justus von Frantz sein, der „Chopins Reise nach Mallorca“ sowohl in Wort als auch in Musik höchstselbst präsentiert. Schon am 5. April gastiert das Ensemble Blumina zu einem Galakonzert in der Reihe „Klassik ganz privat“. Und ein ganz besonderer Termin ist der 7. Juni, wenn einer der weltweit führenden Cellisten, der Lette Mischa Maisky, mit seinen Kindern Lily und Sascha ein Hauskonzert in der Villa gibt.

• Info:

www.villa-papendorf.de

 



Doris Kesselring

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