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Lebendige Kunstwerke am Schwanenteich

Reutershagen Lebendige Kunstwerke am Schwanenteich

In der Rostocker Kunsthalle werden die 14. Bonsaitage vorbereitet / Japanische Comic-Zeichnungen bereichern die Schau

Reutershagen. In zwei Monaten beginnt die Schau lebender Kunstwerke: Die 14. Rostocker Bonsaitage werden in der Rostocker Kunsthalle am 24. und 25. Juni stattfinden. „Auch in diesem Jahr wird es ein gemeinsames Erlebnis, gestaltet durch die Deutsch-Japanische Gesellschaft und den Arbeitskreis der Bonsaifreunde MV mit der guten Unterstützung der Kunsthalle“, sagt Manfred Labitzke, der Arbeitskreisleiter der Bonsaifreunde.

 

OZ-Bild

Maxim Simonenko ist über seine Mangakunst mit vielen Freunden verbunden.

Quelle: Foto: Jürgen Falkenberg

In jedem Jahr werden Schau und Workshops rund um den Bonsai begleitet durch andere japanische Kunstformen. 2016 bildeten 30 japanische Farbholzschnitte und Gestaltungssteine den Rahmen, die die Faszination des japanischen Kulturgutes Bonsai erhöhten.

In diesem Jahr werden Mangas, das sind japanische Comic-Zeichnungen, den künstlerischen Rahmen bilden. „Dazu werden wir mit Schülern ein Gestaltungsprojekt Bonsai/Manga durchführen“, sagt Manfred Labitzke. Er fand auch einen Mangalehrer, der mitwirkt.

Maxim Simonenko, erst 33 Jahre alt, ist für Mangaprojekte an der Volkshochschule tätig. Dort begann der Kontakt zwischen Labitzke und dem gebürtigen Ukrainer. Die Stationen des Manga-Künstlers lauten in Kürze: von Petropawlowsk über Rostow in die DDR, dann wieder bis zum elften Lebensjahr in Russland. Weimar, München und Rostock waren seine Wohnorte, die Firma Bosch bildete ihn zum Fachinformatiker aus.

Mit 19 Jahren entdeckte Maxim sein Talent zum Zeichnen, die Liebe zu Mangas und Animationen. Dreieinhalb Jahre betrieb er intensives Selbststudium im Zeichnen. Um des Zeichnens Willen ging er auf „Weltreise“, weilte in Polen, Bulgarien, der Ukraine, China und ein Jahr in Japan. „Ich lebte mit den einfachen Menschen, fand gute Lehrer für Manga. Es gibt eine Seelenverwandtschaft“, sagt er.

Seit 2013 arbeitet Maxim in Rostock, seine Buchillustrationen, Spielgrafiken und Computerzeichnungen finden sich in Masse. Und nun Mangas und Bonsai. „Bonsais habe ich zuerst in japanischen Mangas entdeckt“, lächelt Maxim Simonenko und freut sich auf die Bonsaitage im Juni.

Jürgen Falkenberg

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