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Rostock Lerntipps für den Sommer: Frische Luft, viel Eis und Pausen
Mecklenburg Rostock Lerntipps für den Sommer: Frische Luft, viel Eis und Pausen
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00:00 06.06.2017
Masterstudentin Lisa Hinz (22) lernt bei sonnigem Wetter gerne draußen. FOTOS (5): PAULINE RABE
Stadtmitte

Trotz Hitze einen kühlen Kopf zu bewahren, ist nicht immer leicht. Das wissen Studenten der Uni Rostock nur zu gut: Sommerliche Temperaturen bedeuten für sie, in Hörsälen zu schwitzen und unter Konzentrationsmangel zu leiden. Vor allem im Bebel-Turm wird es im Sommer oft viel zu warm. „Da hilft nur die Zähne zusammenzubeißen, auch wenn man eigentlich viel lieber draußen wäre“, sagt Wirtschaftswissenschaftsstudentin Jenny Reichel. Um dennoch gut lernen zu können, haben Studenten unterschiedliche Methoden entwickelt.

Studenten erfrischen sich in Ostsee und Seen / Lernen im Botanischen Garten

Während einige Studenten gerne an der frischen Luft lernen, bleibt Maike Wilschnack lieber drinnen: „Es muss nur ein Windstoß kommen und alle Zettel sind durcheinander.“ Die Bibo sei wärmetechnisch außerdem okay. „Unsere Labore sind viel schlimmer“, so die Chemiestudentin. Einmal herrschten dort 36 Grad. „Auch wenn das natürlich eine Ausnahme war, war es echt heftig.“

Vor allem wenn man die Arbeitsbekleidung, lange Hose und Kittel, bedenke. „Im Sommer macht es in so gut wie allen Unigebäuden Sinn, wirklich permanent zu lüften“, sagt Lehramtsstudent Hannes Christen. So handhabe der 21-Jährige es auch bei sich zu Hause. „Im Bebel-Turm ist es trotzdem meist unerträglich. Ich fände es cool, wenn Dozenten auch mal mit uns rausgehen würden.“ Der Rosengarten liege immerhin direkt vor der Tür. Medien- und Kommunikationswissenschaftsstudentin Lisa Hinz lernt gerne draußen: „Der Botanische Garten eignet sich dafür besonders.“ Auf den Wiesen sei es schön ruhig. Maike Wilschnack nutzt die Grasfläche vor ihrem Institut eher für ausgiebige Pausen. „Wir sitzen hier oft nach dem Mittag zusammen“, sagt Kommilitone David Kotwica. Um sich abzukühlen, würden die Chemiestudenten gerne öfter an den Strand fahren. „Unter der Woche geht das aber meist nicht, da wir viele Veranstaltungen besuchen müssen“, erzählt Patrick Martens. Da helfe nur eine Abkühlung mit Eis. „Am liebsten hole ich mir das bei der Eisscholle.“

Martin Schlutt bevorzugt hingegen die Eiswerkstatt. „Um mich zu erfrischen, springe ich in Warnemünde in die Ostsee“, so der Wirtschaftswissenschaftler. Mitstudentin Jenny Reichel fährt lieber nach Heiligendamm: „Da sind weniger Touris.“ Lehramtsstudent Hannes Christen meidet den Strand komplett. „Ich fahre stattdessen zu Seen in der Umgebung.“ Da der 21-Jährige aus der Nähe von Bützow komme, kenne er gute Stellen. „Um nach der Uni das Wetter zu genießen, setze ich mich meist mit Freunden an den Stadthafen“, sagt Soziologiestudentin Lena Weigel. In der Uni greife sie als Erfrischung auf Früchte zurück. Wassermelone gehe immer. „Bei Hitze darf außerdem nicht vergessen werden, ausreichend Wasser zu trinken“, betont Studentin Nancy Schmidt. Ansonsten leide die Konzentration.

Pauline Rabe

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