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Linden in Friedrich-Franz-Straße bleiben vorerst

Warnemünde Linden in Friedrich-Franz-Straße bleiben vorerst

Im Rechtsstreit um den Alleenschutz hebt die Stadt ihre Fäll-Genehmigung auf / Gericht weist auf Fehler hin

Warnemünde. Im Rechtsstreit um die Fällung von 49 Alleebäumen in der Friedrich-Franz-Straße in Warnemünde hat es gestern kein Urteil gegeben. Die vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vor dem Schweriner Verwaltungsgericht beklagte Hansestadt Rostock hat die Genehmigung für die Fällung zurückgezogen, teilte gestern Sabine Tiemann, Pressesprecherin des Verwaltungsgerichtes, mit. Damit sei das Verfahren beendet.

„Das Gericht hat auf die Fehler in der Genehmigung aufmerksam gemacht“, sagte gestern Corinna Cwielag, Geschäftsführerin des BUND in Schwerin. „Das waren vor allem Fehler beim Abwägen der Vor- und der Nachteile der Baumfällung“, erläuterte sie weiter. Sie zeigte sich mit dem Ergebnis vorerst zufrieden: „Nun stehen die Bäume erst einmal noch da.“ Aber die Hansestadt werde jetzt mit Sicherheit eine neue Genehmigung erarbeiten, erläuterte die Geschäftsführerin, „und dann sind wir wieder eingebunden.“ Im Moment „ist alles wieder offen“, sagte die BUND-Mitarbeiterin. Es ging bei dem Verfahren lediglich um die Sanierung der Gehwege, die Straße an sich könne grundhaft saniert werden. Der BUND vertrat die Auffassung, dass eine Sanierung der Friedrich-Franz-Straße auch möglich ist, wenn der Alleencharakter erhalten bleibt. Voraussetzung sei allerdings, dass die Gehwege nicht so tief ausgeschachtet werden, vorsichtig saniert und damit dem vorgeschriebenen Alleenschutz Rechnung getragen wird.

Im Tiefbauamt seien auch Varianten der Sanierung erarbeitet worden, die ohne Baumfällung auskommen. Allerdings habe sich die Stadt anders entschieden. Dabei wäre kein Baum erhalten und später weniger Bäume wieder angepflanzt worden. Im Sommer 2012 hatte der Ortsbeirat das abgelehnt, die Bürgerschaft wollte ein Jahr später die Straßenerneuerung, ohne die Bäume zu erhalten. Das Amt für Stadtgrün genehmigte dann die Fällung. Dagegen legte der BUND Klage ein. Im August 2013 untersagte das Verwaltungsgericht, mit der Fällung zu beginnen. Zwischenzeitlich legte die Stadt neue Ideen mit Baumfällung vor, die aber ebenfalls vom Bund für Umwelt und Naturschutz zurückgewiesen wurden.

msc

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