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Rostock Wenige Besucher: Rostocker Verein sammelte Spenden mit Konzert
Mecklenburg Rostock Wenige Besucher: Rostocker Verein sammelte Spenden mit Konzert
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07:24 05.11.2018
Die Studenten der Hochschule für Musik und Theater Pawel Motyczynska, Friederike Kühl und Yoorang Han sangen und spielten zusammen auf dem 14. Benefizkonzert des Vereins „Live Music Now Rostock“. Quelle: Sophie Martin
Stadtmitte

Applaus für die Studenten der Hochschule für Musik und Theater: Am Sonntag fand das 14. Benefizkonzert des Vereins „Live Music Now Rostock“ im Barocksaal der Universität Rostock statt. Der Verein sammelt jährlich Spenden, um Konzerte in sozialen und medizinischen Einrichtungen zu veranstalten. Das sonst restlos ausverkaufte Event, war in diesem Jahr vergleichsweise schlecht besucht.

Dorota und Pawel Motyczynska kommen auf die Bühne. Sie setzen sich an den Flügel, Pawel blickt zu Dorota – dann beginnt das Paar, die ersten Töne von Peter Tschaikowskys „Nussknacker“ zu spielen. Das Klavierduo eröffnet das Konzert und wird es beenden. „Wir freuen uns sehr, diesen Tag mit unserer Musik zu rahmen“, sagt Dorota. Die zwei Studenten der Hochschule für Musik und Theater (HMT) sind zwei von 18 Stipendiaten, die auftreten. Christiane Prechtel ist sich nach dem Auftritt des Paares sicher: „Das Klavierduo spielt mit dem gleichen Herzschlag.“

Später singt die Studentin Friederike Kühl zusammen mit Yoorang Han. Sie entlocken dem Publikum mit ihrer humorvollen Version des Liedes „Lippen schweigen“ von Franz Lehár ein Schmunzeln. Die Künstler, die auf dem Benefizkonzert spielen, seien aus der „Schatzkiste der HMT“, sagt Prechtel. Die Besucher gehen an diesem Tag mit Begeisterung: „Es war großartig“, erzählt Sylvia Biermann. „Ich finde es sehr beeindruckend, welche Leistung diese jungen Menschen vollbringen.“ Die Warnemünderin ist eine von etwa 120 Besuchern, die mit dem Erwerb einer Karte in Höhe von 25 Euro auch für den Verein spendet.

„Üblicherweise besuchen uns mehr als 200 Personen“, sagt die Vorstandsvorsitzende Prechtel. Warum dieses Mal deutlich weniger Besucher kamen und viele „Stammspender“ fehlten, kann sich Prechtel nur mit dem Verlust der Einladungen auf dem Postweg erklären. „Wir sind betrübt“, gibt sie zu. Dieses Jahr fand das abendliche Konzert am Vormittag statt. Bereits im nächsten Frühjahr planen die Veranstalter das nächste Benefizkonzert.

„Live Music Now“ organisiert klassische Konzerte für Menschen, die keine Möglichkeit haben, an solchen teilzunehmen. Dazu gehören beispielsweise Seniorenheime aber auch Haftanstalten. Jedes Stück wird vor dem Spiel von den Studenten vorgestellt, so entstehe eine Sensibilität für das Publikum, sagt Prechtel. Mehr als 60 Konzerte dieser Art finden jährlich statt. Studenten der HMT erhalten bei einem Vorspiel die Chance auf ein Stipendium. Drei Jahre treten sie dann auf den Konzerten des Vereins auf, der einst vom Geiger Yehudi Menuhin gegründet wurde.

Sophie Martin

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