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Lokführer streiken erneut

GRAAL-MÜRITZ Lokführer streiken erneut

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)hat die Lokomotivführer und Zugbegleiter der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) gestern zum Streik aufgerufen.

Graal-Müritz. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)hat die Lokomotivführer und Zugbegleiter der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) gestern zum Streik aufgerufen. Betroffen war die Verbindung zwischen Bad Doberan und Graal-Müritz in der Zeit von 7 bis 8.45 Uhr. Um ein weiteres Signal der Entschlossenheit zu senden, leitet die GDL zudem die Urabstimmung bei der RSAG ein.

Ein positives Abstimmungsergebnis mache unbefristete Streiks möglich.

Laut GDL hält die RSAG noch immer an ihrer Politik des Wettbewerbs auf dem Rücken der Beschäftigten fest. Die Lokomotivführer sollen für 20 Prozent unter Tarifniveau arbeiten. Die von der GDL angebotene stufenweise Entgelterhöhung lehne der Arbeitgeber ab. „Die RSAG wäre klug beraten, ihre Verweigerungshaltung aufzugeben und ein akzeptables Angebot vorzulegen“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky. Die GDL fordert die Einführung der Flächentarifverträge. Die RSAG boykottiere zwar nicht mehr alle Regelungen dieser Verträge. Die entscheidenden Kernbestimmungen zu Entgelt und Zulagen lehne sie aber ab.

 



OZ

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