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Losverfahren: Nur zehn Presseplätze im Meuterei-Prozess

Rostock Losverfahren: Nur zehn Presseplätze im Meuterei-Prozess

Für den spektakulären Verfahren gegen sechs Marinesoldaten am 24. September vor dem Amtsgericht Rostock steht ein Saal für 30 Besucher zur Verfügung.

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Für den spektakulären Prozess gegen sechs Marinesoldaten am 24. September vor dem Amtsgericht Rostock steht ein Saal für 30 Besucher zur Verfügung.

Quelle: dpa

Rostock. Erneut sorgt die Justiz für Diskussionen wegen einer Platzvergabe für Journalisten per Losverfahren. Für den spektakulären Meuterei-Prozess gegen sechs Marinesoldaten am 24. September vor dem Amtsgericht Rostock steht ein 30 Besucher fassender Saal zur Verfügung. Wie das Gericht am Freitag mitteilte, sind für den Prozess bis 15 Minuten vor Beginn zehn Plätze für Medienvertreter reserviert. Sollte das nicht reichen, und auch die Zuschauerplätze wären belegt, werde per Los über die Vergabe der weiteren Plätze entschieden. Lediglich die ersten zehn Medienvertreter könnten sich ihrer Plätze sicher sein.

Den 22 bis 27 Jahre alten Soldaten wird Meuterei auf dem Schnellboot „Hermelin“ vorgeworfen. Sie sollen im Februar während eines Auslandseinsatzes im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut einen vorgesetzten Bootsmann an einen Tisch gefesselt haben. Dann hätten sie ihm mit einem Stift die Bemerkung „Hier wohnen die Mongos“ auf den Unterschenkel geschrieben.

Für Diskussionen bis hin zur Terminverschiebung - in einem allerdings wesentlich größeren Rahmen mit internationaler Beachtung - hatte die Platzvergabe für Medien im NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht München gesorgt.

dpa

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