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MRT für Forscher im Maschinenbau

Südstadt MRT für Forscher im Maschinenbau

Rostock ist erste deutsche Uni, die mit so einem Labor ingenieurwissenschaftliche Probleme lösen will

Südstadt. In einem kleinen Modulgebäude neben der Strömungshalle der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik der Universität Rostock ist ein neues Strömungslabor mit einem Magnetresonanztomographen (MRT) eingeweiht worden. „Durch sein besonders homogenes Magnetfeld ist dieses Gerät bestens für die ingenieurwissenschaftlichen Forschungsaufgaben geeignet“, sagt Professor Sven Grundmann, Inhaber des Lehrstuhls für Strömungsmechanik. Die Maschinenbaufakultät ist die erste in Deutschland, die mit einem eigenen MRT ingenieurwissenschaftliche Probleme lösen wird.

Experten von Siemens haben dieses spezielle Labor auf die Bedürfnisse der Rostocker Forscher zugeschnitten. Und die Universität hat auf diese Weise eine weitere technische Voraussetzung für interdisziplinäre Forschung geschaffen. „Jetzt haben wir den MRT vor der Tür, können beliebig komplizierte experimentelle Aufbauten, also mit größeren Pumpen und Volumenströmen sowie größeren Querschnitten von Modellen mit heißem und kaltem Wasser testen“, freut sich Prof. Grundmann über die neuen Möglichkeiten der Forschung zu strömungsmechanischen Problemen. Er sei offen für Kooperation mit anderen Fakultäten, die ihre Forschung so noch besser vorantreiben können.

Der Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern setzte das 730 000 Euro umfassende Bauprojekt des Landes für die Universität Rostock in einer Bauzeit von drei Monaten um. Das Projekt wurde mit Mitteln der Deutschen Forschungsgesellschaft gefördert.

Wolfgang Thiel

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