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Macken-Sportplatz wird aufgemöbelt

Lütten Klein Macken-Sportplatz wird aufgemöbelt

Betagte Ballspielanlage in Lütten Klein soll moderner Basketballcourt werden / Stadt will 87000 Euro investieren.

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Nicht gerade einladend: Die Ballspielanlage an der Helsinkier Straße ist in die Jahre gekommen. Sie soll komplett erneuert werden.

Quelle: Foto: Ove Arscholl

Lütten Klein. Im Herzen von Lütten Klein soll eine veraltete Ballspielanlage zum attraktiven Treffpunkt für Jugendliche werden. Die Stadt will das umzäunte Grundstück zwischen Hochhäusern, Stockholmer und Helsinkier Straße im kommenden Jahr rundum erneuern und in einen modernen Basketballcourt verwandeln.

Lässige Slam Dunks und coole Dribblings lässt das Grundstück momentan kaum zu. Statt „Sport frei“ heißt’s hier eher: Achtung, Unfallgefahr. Der Asphalt zeigt etliche Risse und Löcher. Die Basketballkörbe hätten Macken, das Fußballtor sei kaum als solches zu bezeichnen, beschreibt Christine Kursawe, Teamleiterin des Spielplatzservices beim Amt für Stadtgrün. In den zurückliegenden Jahrzehnten sei der Platz – vor allem dessen Bodenbelag – nur notdürftig geflickt worden. „Jetzt ist er zerschlissen“, sagt Kursawe. Weil er trotz aller Makel von Teenagern als Treffpunkt relativ gut genutzt werde, wolle die Stadt das Fleckchen generalüberholen: Rund 87000 Euro stünden für eine Rundumerneuerung bereit.

Entstehen soll ein Platz für Sportskanonen im Alter von 13 bis 19 Jahren. Damit die Teenies sich hier nicht nur auspowern, sondern auch entspannt mit Freunden quatschen können, sieht das derzeitige Sanierungskonzept eine Dreiteilung des Areals vor: Das erste Drittel soll Basketballcourt werden, das zweite neuer Stellplatz für die jetzt schon vorhandenen Tischtennisplatten, das dritte eine Sitzecke mit neuen Bänken. Der Bodenbelag soll komplett ausgetauscht werden. Neue Fahrradständer sind ebenfalls geplant.

Wann die Bauarbeiten konkret beginnen können, ist noch offen. Auch, weil es beim Konzept noch Diskussionsbedarf gibt. Als das Stadtgrünamt die Umbaupläne jetzt dem Ortsbeirat Lütten Klein vorstellte, hatten dessen Mitglieder Einwände. Ein Fußballplatz sei womöglich sinnvoller als ein Basketballfeld, hieß es.

Tore schießen oder Körbe werfen? Was bei Lütten Kleins Jugend höher im Kurs steht, solle jetzt der Jugendhilfeträger In Via, der auch das Mehrgenerationenhaus des Stadtteils betreibt, in Erfahrung bringen, sagt Christine Kursawe. Bis Ende Oktober könne dann entschieden werden, was aus der Anlage wird.

In Via sei dem Grünamt schon lang eine tatkräftige Stütze, sagt Christine Kursawe. Der Verein ist Träger des Lütten Kleiner Kinderortsbeirats. Der hat die Patenschaft für den Spielplatz Osloer Straße übernommen. Die Beiratsmitglieder haben ein Auge darauf, dass Rasen und Sandkasten sauber und alle Spielgeräte gut in Schuss sind. Ist das nicht der Fall, informieren die Mädchen und Jungs das Grünamt oder putzen Müllberge selbst weg. „Das hilft uns sehr“, sagt Kursawe. Sie habe nämlich nur zwei Mitarbeiter, die einmal pro Woche alle 236 öffentlichen Spielplätze in der Stadt kontrollieren müssten.

Weniger Anlagen, mehr Platz

236

öffentliche Spielplätze mit einer Gesamtfläche von rund 16 Hektar gibt es in Rostock. Vor der Wende waren es stadtweit 406 Plätze mit zusammen etwa 22 Hektar. Damals gab es allerdings noch mehr Kinder in der Stadt. Seither ist die Zahl der Plätze zwar gesunken, die durchschnittliche Spielfläche pro Anlage ist allerdings größer geworden.

Antje Bernstein

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