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Mädelsabend auf der Warnow: Mit Paddel und Rose ins Ziel

Brinckmansdorf Mädelsabend auf der Warnow: Mit Paddel und Rose ins Ziel

Gestern startete die erste Frauen-Kanu-Challenge: Zwölf Teams traten gegeneinander an.

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Julia Kieseler (l.) und Jule Harm von den „Mouschel-Kumpelz“ nehmen im Ziel ihre Rosen in Empfang.

Quelle: Karolin Hebben

Brinckmansdorf. Women only: 24 Powerfrauen stachen gestern zur ersten Frauen-Kanu-Challenge mit Paddeln in die Warnow. Der Erlebnistour-Veranstalter Wanderer-Aktivtour, Mrs. Sporty Reutershagen und die Barmer GEK luden im Rahmen der Aktionswoche von „Deutschland bewegt sich“ zum Kräftemessen der besonderen Art am Flussbad. „Ein Rennen nur unter Frauen — das bedeutet mehr Chancengleichheit“, freute sich die mehrfache Landesmeisterin im Boxen, Christin Krüger. Ausnahmsweise nahm sie an diesem Abend das Paddel in die Hand und ließ die Boxhandschuhe außen vor.

„Nicht umkippen und nicht im Kreis drehen“, hatte sich Vanessa Kopp vorgenommen, die mit Franziska Jürgens für die OZ antrat. Trotz lustiger Namen, wie „Paddel-Daddel“, „Arielle“ und „die letzten Mohikaner“, bewiesen alle Teams sportlichen Ehrgeiz.

Bevor es losging, mussten sich die 24 Frauen aber noch schnell aufwärmen: Unter Anleitung von Kristina Pristaff, Inhaberin von Mrs. Sporty Reutershagen, wurden Übungen zum Charts-Stürmer „Scream and shout“ gemacht.

Sven Muskulus von Wanderer-Aktivtour versprach den Damen bei den Rettungswesten „sportlichen Chic“. Um 17 Uhr rief dann Frank Melz von der Barmer GEK: „Mädels, Gas geben! Are you ready? Attention!

Go!“

Zwölf Teams mit je zwei Frauen paddelten daraufhin los. Einen etwas holprigen Start legten zwei Teams hin, die prompt in eine Holzbegrenzung fuhren. Nach kurzer Zeit ging es aber für alle Teams munter weiter.

Unter der Brücke nahe dem Flussbad kam die erste Überraschung: Student Tobias Stöhr spielte Gitarre und sang für die Frauen. „Wie süß, da sitzt ja einer!“, rief Heike Welckenbach vom Team „Arielle“

begeistert. Weiter ging es nach Kessin, wo der Olympiastützpunkt zur gleichen Zeit trainierte. Doch die Olympiaruderer wichen den Frauen respektvoll aus.

Nach insgesamt sechs Kilometern schaffte es „Sup—Mocean“ nach 45 Minuten als erstes Team ins Ziel — in der Hälfte der geplanten Zeit und mit roten Köpfen. Gewinnerin Marlene Linse (32) räumte ein:

„Dabei habe ich vorher noch nie in einem Kanu gesessen.“ Für die Gewinner gab es je eine Pulsuhr und Paddel mit Siegerplakette. „Die hänge ich mir ins Wohnzimmer“, freute sich Teamkollegin Nora Nötzold. Die Zweiten und Dritten erhielten Gutscheine für Kanufahrten.

Grund zur Freude hatten letztlich aber alle Damen: Im Ziel bekamen sie Rosen von Fabian Wippich (24) und Tobias Stöhr (20). Mit Sekt sowie Steak und Bratwürstchen vom Grill klang der „Mädelsabend“

aus.

Aktionswoche „Deutschland bewegt sich“
Die erste Frauen-Kanu-Challenge fand im Rahmen der Aktionswoche zum Tourstopp von „Deutschland bewegt sich“ der Barmer GEK statt.


Noch bis zum 15. September können jene, die sich noch für keinen Sport entschieden haben, günstig oder kostenlos Sportangebote in der Hansestadt testen.


Heute bietet etwa die Tanzschule Schimmelpfennig einen Zumba-Kurs für Erwachsene an. Los geht es 21 Uhr. Zeitgleich startet ein Hobbytanzclub für Gesellschaftstanzerfahrene.

 

Karolin Hebben

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