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Warnemünde Maler bringt das Land ins Hotel

Rüdiger Gercken stellt 45 Arbeiten im Warnemünder Neptun aus

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Rüdiger Gercken an seinem Arbeitsplatz. Zu seinem 75. Geburtstag stellt er in Warnemünde aus.

Quelle: Foto: Werner Geske

Warnemünde. Rüdiger Gercken ist die Ungeduld anzumerken: „Hoffentlich ist die dunkle Jahreszeit bald vorbei! Sobald es wieder wärmer wird und grünt und blüht, schnappe ich mir meine tragbare Staffelei - und ab geht's in Freie.“

Gercken liebt die Natur und vor allem das Land am Meer. Küste, Seenplatte, Mecklenburger Schweiz, Dörfer und Städte. Dort sucht und findet er seine Motive. „Ich bin ein Landschaftsmaler", charakterisiert er sich. Und wer sich in seinem Atelier in Evershagen umschaut, findet dafür eine dutzendfache Bestätigung.

Unter den Sujets sind der Darßer Weststrand, Rügens Kreidefelsen, Gagers Fischereihafen oder die Hügel der Mecklenburger Schweiz. Gemalt auf Leinwand und Papier. Vieles davon wird der 1943 in Rostock geborene Künstler unter dem Titel „Schau ins Land“ vom 3. Februar bis April im Neptun-Hotel zeigen. Es ist bereits das dritte Mal, dass Gercken die Einladung erhielt, in diesem renommierten Haus auszustellen. Diesmal gibt es dafür noch einen besonderen Grund. Am 23. April begeht der Diplom-Grafik-Designer seinen 75. Geburtstag.

Der Künstler studierte zunächst von 1968 bis 1969 in Dresden an der Pädagogischen Hochschule Kunsterziehung/Deutsch und ab 1970 an der Fachhochschule Berlin, ab 1971 dann weiter in Heiligendamm bei Rudolf Austen, Prof. Heinz Wodzicka, und Prof. Klaus Grosche. Nach Abschluss des Studiums 1973 arbeitete er beim Ostseestudio Rostock des DDR-Fernsehens als Szenenbildner, ab 1978 als Pressezeichner bei der OSTSEE-ZEITUNG und danach als Grafikdesigner an der Universität Rostock. Im Juni 1989 übersiedelte er nach Hamburg, wo er u. a. als Grafiker, Industriedesigner und Layouter tätig war. Ab 1994 nahm er eine Tätigkeit als Grafiker, Theatermaler und Theaterplastiker am Staatstheater Braunschweig auf. Nach seiner Pensionierung zog es ihn zurück in seine Heimatstadt Rostock.

„Wir freuen uns, dass wir Rüdiger Gercken aus Anlass seines Jubiläums erneut mit einer Ausstellung würdigen können“, betont die PR-Managerin des Neptun-Hotels, Silke Greven. Dem Künstler wird dabei Gelegenheit gegeben, 45 seiner Arbeiten auf zwei Etagen - im unteren großen Ausstellungsraum und im oberen kleinen Foyer des Bernsteinsaals - zu zeigen. Unter den gehängten Arbeiten befindet sich auch ein großformatiges, stimmungsvolles Bild der dänischen Insel Langeland. Zu seiner Entstehung sagt Rüdiger Gercken: „Ich war dort mit Freunden. Während unseres Aufenthalts im vergangenen Jahr unternahmen wir auch eine Angeltour. Und während wir auf dem Wasser waren, zog plötzlich eine bedrohliche Wetterfront auf. Das Bild der aufgewühlten See und der dunklen Wolken hat sich mir so eingeprägt, dass ich es unbedingt malen musste.“

Auch Warnemündes Ansicht von der Seeseite erhält bei Gercken, eingehüllt in das zarte Grau des Seenebels, eine besondere Stimmung. Bunt und fröhlich ein Bild des Alten Stromes. Es zählt ebenfalls zu den erst jüngst entstandenen Arbeiten. Älteren Datums sind Werke wie Fischerhäuser in Althagen, Spuren im Rapsfeld und Hitze über der Straße. Alle machen Lust, dem Motto „Schau ins Land“ zu folgen.

Werner Geske

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