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Rostock Markgrafenheide denkt an Tempo 30
Mecklenburg Rostock Markgrafenheide denkt an Tempo 30
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00:05 14.06.2018
Kontaktbeamter Heiko Heyden und Ortsbeiratsvorsitzender Jürgen Dudek (r.) können sich Tempo 30 in Markgrafenheide vorstellen. Quelle: Foto: Michael Schissler
Markgrafenheide

Wird es in der Warnemünder Straße in Markgrafenheide bald nur noch eine Höchstgeschwindigkeit geben? Diese Frage stellt sich nach der jüngsten Ortsbegehung im Seebad Markgrafenheide, an der Vertreter verschiedener Rostocker Ämter teilnahmen.

„Wir haben die Tempobegrenzung vorgeschlagen“, sagte Heiko Heyden. Der Polizeihauptkommissar ist der neue Kontaktbeamte in Markgrafenheide und nahm an der Ortsbegehung teil. Auf der Warnemünder Straße gibt es abwechselnd Teilstücke, auf denen 30 oder 50 Kilometer in der Stunde gefahren werden darf. „Wir machen regelmäßig Verkehrskontrollen“, sagte Heyden. „Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass hier etwas geändert werden muss.“ Die Kraftfahrer seien verunsichert, so Heyden, sodass es überlegenswert sei, „komplett eine Tempo-30-Zone zu machen.“ Für die Radfahrer und für die Fußgänger sei dies eine Verbesserung, ebenso wie für die Anwohner an der Hauptverkehrsstraße. Das Amt für Verkehrsangelegenheiten habe sich dem Ansinnen gegenüber wohlwollend gezeigt und wolle zunächst die Anzahl der Fahrzeuge und die gefahrenen Geschwindigkeiten erfassen.

Beschäftigt haben sich die Teilnehmer des Rundganges mit einem weiteren Verkehrsproblem. „Wir brauchen einen Fußgängerübergang zwischen dem Parkplatz Stubbenwiese und dem Gehweg nach Markgrafenheide“, sagte Jürgen Dudek, Chef des Markgrafenheider Ortsbeirates. Dies gebe allen mehr Sicherheit, die zum Strand wollten. Dieser Bereich hatte schon einmal in der Kritik gestanden, weil Gäste und Einheimische dort durch einen Graben laufen mussten. Mittlerweile hat die Hansestadt den Graben verfüllt und so gesichert.

„Als weiteres Problem wurde die Durchfahrt zwischen dem Heidehaus und der Albin-Köbis-Straße angesprochen“, sagte Dudek. Ein Anwohner habe sich darüber beschwert. Es werde erwogen, diesen Bereich mit Pollern zu sperren. Bei der Ortsbegehung wurde auch deutlich, dass ein Transparent des Markgrafenheider Supermarktes den Kraftfahrern den Blick auf die Warnemünder Straße nimmt. Das zuständige Amt werde mit dem Markt Kontakt aufnehmen, sagte Dudek. Im Zusammenhang mit der Wohnbebauung hatten sich die Markgrafenheider gesorgt, dass mit dem Wiro-Neubau in der Albin-Köbis-Straße 8 die Zufahrt zum Wohnhaus Warnemünder Straße 2 d für Rettungsfahrzeuge und Müllabfuhr nicht mehr gegeben ist.

Michael Schißler

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