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Medaillen, Küsschen und Tränen beim 33. Herbst-Crosslauf

Reutershagen Medaillen, Küsschen und Tränen beim 33. Herbst-Crosslauf

Rund um den Schwanenteich gingen gestern fast 1000 Schüler auf die Strecke

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Start der Jungen des Jahrgangs 2008 zum diesjährigen Herbst-Crosslauf am Schwanenteich.

Quelle: Fotos: Ove Arscholl

Reutershagen. Noch schnell ein Küsschen von Oma. Dann schon ertönt der Startschuss und Connor Wolfinger (8) rennt mit 100 Jungen seiner Altersklasse los. Es ist der dritte und teilnehmerstärkste Durchgang beim 33. Herbst-Crosslauf der Rostocker Schulen um den Schwanenteich, an dem gestern fast 1000 Schüler teilgenommen haben. „Ich bin ganz aufgeregt und schnell von der Arbeit hergeeilt, um meinem Enkel die Daumen zu drücken“, sagt Petra Wolfinger.

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Rund um den Schwanenteich gingen gestern fast 1000 Schüler auf die Strecke

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Das tun viele Eltern, Großeltern, Lehrer und Mitschüler entlang der Strecke. Sie feuern die jungen Läufer kräftig an und applaudieren, wenn die Besten aufs Siegertreppchen steigen. Als Erste darf dies Alina Drehpfal von den „Ostseekindern“ aus Dierkow. Die Siebenjährige zeigt stolz ihre Medaille. „Vor dem Lauf habe ich ganz viel trainiert“, erzählt die Fußballerin.

Die Grundschüler ab Jahrgang 2009 müssen 735 Meter zurücklegen. „Für die älteren ab Jahrgang 2004 ist die Strecke 1002 Meter lang“, erklärt Manfred Matthies (59), der die Startuhr drückt und den Kindern beim Einlaufen die Platzierungen zuruft. Er gehört genau wie Willfried Bütow (72) zum Organisationsteam der ältesten schulsportlichen Veranstaltung der Stadt. Bütow ist der Mann, der die Läufer mit der Startpistole vom Warten erlöst, und das schon seit Anbeginn. Als ehemaliger Läufer kann er die Aufregung der Kinder gut nachvollziehen.

Mit 44 Mädchen und Jungen ist die Grundschule am Christophorusgymnasium am Start. Erzieher Frank Hartmann ist das erste Mal als Begleiter dabei und begeistert, „dass es so etwas gibt“. Gerade hütet er den „Rucksackplatz“ seiner Starter. „Die sind alle ganz nervös“, so Hartmann. Neele Ziems (8) hat ihren Lauf gerade hinter sich. „23. Platz“, sagt sie kurz. Mutter Sandra Ziems ist stolz, dass ihre Tochter durchgelaufen ist. Mit Tränen kommt Mira Preußer von der Türmchenschule ins Ziel. „Es tut so weh“, sagt die Siebenjährige und schnauft tüchtig. Sie landet auf Platz sechs, und wollte doch weiter vorn sein. „Nächstes Jahr werde ich Erste“, sagt sie schon wieder versöhnt mit ihrem Abschneiden.

Andreas Nadolny, Schulsportberater der Stadt und Veranstalter im Auftrag des Schulamtes, schreibt die Urkunden für die Medaillengewinner. Er gratuliert Mia Motczinski zu Gold. Die Viertklässlerin ist besonders stolz auf den Sieg, hatte sie doch beim letzten Crosslauf ihren Schuh verloren und so nur Platz fünf belegt. „Der Crosslauf soll vor allem Spaß machen“, sagt Nadolny, der sich über die rege Teilnahme freut. 1000 Starter in drei Stunden – das bedeutet auch für die Helfer, ehemalige und aktive Sportlehrer, viel Arbeit. „Doch es ist ein eingespieltes Team“, sagt Nadolny.

Die Schnellsten

Die Erstplatzierten nach Jahrgang: 2009: Alina Drefahl – GS Ostseekinder, Finn Ave – GS Margaretenplatz; 2008: Emily Rinne – Grundschule „J.Brinckman“, Pierre-Maurice Sanguiette – CJD; 2007: Mia Motczinski – Nordwindkinner, Anton Steffen – Warnowschule; 2006: Anastasia Kehlen – Türmchenschule, Luan Wolf – Hundertwasser GS; 2005: Frieda John – CJD, Calvin Windisch KGS – Südstadt; 2004: Julia Oswald – Kinderkunstakademie, Paul Brockmann – CJD; 2003: Marietta Flacke – Don Bosco, Karl Fütterer – CJD; 2002: Emily Nordt – Gym. Reutershagen, Lukas Wendland – Europaschule; 2001 und älter: Freya Glück – Innerstädtisches Gym., Qaderi Kefayatullah – Krusensternschule

Doris Kesselring und Alexander Krohn

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