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Rostock Mehr Einwohner brauchen neue Wohnungen
Mecklenburg Rostock Mehr Einwohner brauchen neue Wohnungen
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07:26 19.05.2017
OZ-Chefredakteur Andreas Ebel (l.) und Lokalchef Andreas Meyer (r.) diskutieren mit Christian Weiß, Roland Methling, Claus Ruhe Madsen und Ulrich Söffker über Rostocks Weg in die Zukunft. Quelle: Foto: Ove Arscholl
Rostock

Ein bisschen vergleicht Claus Ruhe Madsen die Rostocker Stadtentwicklung mit dem Computer-Spiel „Sim City“. „Am Anfang ist es leicht, aber plötzlich ist alles verbaut.“ Vor vielen großen Fragen steht die Hansestadt Rostock. Prognosen sagen deutlich steigendene Einwohnerzahlen voraus. Um Wohnungsbau, Verkehrsentwicklung, die Zukunft des Stadthafens oder den Bau von Sporthallen drehte sich gestern Abend die Diskussion im Medienhaus beim Forum der OSTSEE-ZEITUNG.

OZ-Chefredakteur Andreas Ebel und Andreas Meyer, Leiter der Lokalredaktion, sowie knapp 100 interessierte Besucher wollten von Oberbürgermeister Roland Methling (UFR), Christian Weiß (Rostock Business), Ulrich Söffker (Bund für Umwelt und Naturschutz) und dem Präsidenten der Industrie- und Handelskammer, Claus Ruhe Madsen wissen, wohin die Reise für Rostock geht.

„Wir wollen den guten Kurs fortsetzen“, sagt Roland Methling. Er erinnert daran, dass trotz des Schuldenbergs an vielen Stellen investiert wurde, in Schulen, Sportstätten und anderswo. Eine der größten Herausforderungen sei die Schaffung von genügend Wohnraum. Aber auch daran arbeite Rostock. Allein in den vergangenen acht Wochen habe die Stadt 500 Wohneinheiten genehmigt, so Methling. Es werde Interessenskonflikte zum Beispiel bei der Entwicklung Biestows geben, sagt Naturschützer Söffker, weil auch Erholungsräume erhalten bleiben müssen. „Da müssen wir aber alle Kompromisse machen.“ Zunächst sollten die vorhandenen Ressourcen genutzt werden. Wirtschaft und Wohnungsbau ließen sich nicht getrennt betrachten, bemerkt Wirtschaftsförderer Christian Weiß. „Die Schaffung von Wohnraum und attraktiven Arbeitsplätzen ist eine Gemeinschaftaufgabe.“

Claus Ruhe Madsen forderte den Mut, auch große Projekte wie die Entwicklung des Stadthafens anzugehen. „Wir brauchen eine attraktive Innenstadt.“ Gegen Großprojekte hat Umweltschützer Söffker überhaupt nichts, wenn sich die Bürger mit ihren Ideen einbringen können. „Wir brauchen eine neue Diskussionskultur“ und eine breite Zustimmung für die großen Projekte.

Mehr Infos: Alles zum Forum lesen

Sie in der Wochenend-Ausgabe

der OSTSEE-ZEITUNG.

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