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Rostock Mehr Platz für Möbel & Co.: Ikea investiert 13 Millionen
Mecklenburg Rostock Mehr Platz für Möbel & Co.: Ikea investiert 13 Millionen
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00:01 02.02.2018
Seit zehn Jahren zieht Ikea Einkaufswillige in die Hansestadt Rostock. Quelle: Fotos: Frank Söllner, Roswitha Heisenberg
Schutow

Extrem volle Parkplätze, vollgestopfte Einkaufstüten, meterlange Warteschlangen an den Kassen – das macht einen normalen Sonnabend im Rostocker Ikea aus. Und das seit mittlerweile zehn Jahren. Seitdem das Unternehmen im Januar 2008 den Standort Rostock bezog, reißt das Interesse nicht ab. Im Gegenteil: Die Nachfrage ist so beständig hoch, dass das Einrichtungshaus in den vergangenen zehn Jahren um mehr als 30 Prozent gewachsen ist, sagt Einrichtungshaus-Chef Christopher John Burman.

Die Fahrtzeit unserer Kunden liegt bei bis zu einer Stunde. Christopher John Burman Einrichtungshaus-Chef

Waren anfänglich noch insgesamt 177 Mitarbeiter dort beschäftigt, sind es jetzt 235. Auch in den kommenden fünf Jahren soll das Wachstum weiter voranschreiten. Das wird noch in diesem Jahr an der Bausubstanz sichtbar. „Wir planen, unser Lager zu vergrößern“, verrät Burman. Baustart ist im Juni, investiert werden insgesamt 13 Millionen Euro. „Es ist wichtig, dass wir immer die richtige Menge an Artikeln vorrätig haben, deswegen müssen wir jetzt unbedingt investieren“, sagt Burman, der aus Wales kommt und Rostocks Ikea seit eineinhalb Jahren leitet. Die Erweiterung des Lagers soll minimalen Einfluss auf den laufenden Betrieb haben.

Rostock ist laut Burman ein idealer Standort für den schwedischen Möbelkonzern. Er selbst habe schon in einigen anderen Filialen in Deutschland gearbeitet, war zudem auch international für den Konzern tätig. Im Gegensatz zu Metropolen wie Berlin, Köln oder Hamburg sei die Relevanz und Strahlkraft des Einrichtungshauses in der Hansestadt deutlich größer.

Was Rostock als Standort so charakteristisch macht, ist seine große Anziehungskraft ins Inland hinein. „Das Haus hier ist quasi Reiseziel. Die durchschnittliche Fahrtzeit unserer Kunden liegt bei bis zu einer Stunde“, sagt Burman. Davon profitiert auch der Einzelhandel. „Das hat positive Effekte, da bin ich mir sicher“, sagt Peter Magdanz, Vorsitzender vom City-Kreis. Genaue Zahlen dazu, wer wegen Ikea nach Rostock kommt und dann die Innenstadt zum Einkaufen aufsucht, habe er zwar nicht, aber er gehe davon aus, dass die Attraktivität der Hansestadt sich durch Ikea noch steigert – zumal das Sortiment nicht groß in Konkurrenz zu dem in der Innenstadt steht.

Auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) ist immer noch von den Vorteilen der Ikea-Niederlassung überzeugt. „Wir hatten seinerzeit die Ansiedlung ausdrücklich begrüßt“, sagt Hauptgeschäftsführer Peter Volkmann. Die Stärkung Rostocks als Einzelhandelsstandort und die erweiterte Angebotsvielfalt waren damals zwei der tragenden Argumente, auf die sich die IHK stützte.

Neben dem Fokus auf die eigenen Pläne setzen Burman und seine Kollegen auf die Gründung von Netzwerken. „Wir stehen im engen Kontakt mit unseren Partnern am Standort“, so der Filialleiter.

Christina Milbrandt

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