Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Mehr Weißstörche kehren nach Norddeutschland zurück

Rostock Mehr Weißstörche kehren nach Norddeutschland zurück

Die bislang vorliegenden Zahlen lassen Experten zufolge eine Vergrößerung des Bestandes erwarten. Vereinzelt werden auch Neu- oder Wiederansiedlungen beobachtet.

Voriger Artikel
Ship of Tolerance für Rostock
Nächster Artikel
Warnemünde wächst aus dem Sand

Ein Weißstorch setzt zur Landung an.

Quelle: Boris Roessler

Rostock. In diesem Frühjahr sind bislang überdurchschnittlich viele Weißstörche aus den Winterquartieren nach Norddeutschland zurückgekehrt. Die Regionen, aus denen dem Naturschutzbund schon Zahlen vorliegen, meldeten Mitte April um die 80 Prozent Rückkehrer, teilte Stefan Kroll von der Landesarbeitsgruppe Weißstorchschutz Mecklenburg-Vorpommern am Dienstag mit. „Der Landkreis Harburg hat schon 100 Prozent“, sagte er. Die Zahlen ließen eine Steigerung des Bestandes erwarten, denn es könnten mehr als 100 Prozent werden – vereinzelt würden Neu- oder Wiederansiedlungen beobachtet. Noch bis Mitte Mai werden Störche zurückerwartet. „Wir sind momentan sehr optimistisch“, so Kroll.

Der Grund dafür sind mehr Niederschläge in den Überwinterungsgebieten im Sudan und in Tansania, die den Störchen mehr Nahrung brachten und mehr Vögeln das Überleben ermöglichten. Aber auch das Plus an Wasser in der norddeutschen Landschaft habe offenbar Störche dazu verleitet, hier zu bleiben, meinte der Wissenschaftler an der Universität Rostock. Auf nassen Wiesen finden sie Regenwürmer und auf den Überschwemmungsflächen können sich Amphibien entwickeln.

Hinzu komme, dass die Zugbedingungen in der ersten Aprilhälfte günstig waren, was den Störchen den Rückflug erleichtert habe. Kroll zufolge sind von 14 mit Sendern ausgestatteten Altstörchen aus Norddeutschland bisher elf an ihren Brutplätzen zurück. Zwei seien noch unterwegs, einer sei tot. Ein Storch habe es in acht Tagen vom Bosporus bis Schleswig-Holstein geschafft. Normal seien drei Wochen.

dpa/mv

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Questin
Im Questiner Wald bei Grevesmühlen brütet ein Kranichpaar zwei Eier aus.

Wahrscheinlich um die 20 Kranichpaare brüten im Revier Gostorf des Forstamtes Grevesmühlen. Eines ist jetzt im Questiner Wald bei Grevesmühlen gesichtet worden.

mehr
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Beilagen
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Hansaviertel: Anwohnerparken kommt im Herbst

Stadt kauft für Einführung modernste Software / Weiteres Parkhaus gefordert