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Rostock Meine Strafe heißt Heidi
Mecklenburg Rostock Meine Strafe heißt Heidi
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00:00 12.02.2018

Zugegeben: Meine Frauen daheim müssen äußerst leidensfähig sein. Vor allem, wenn es um das Fernseh- programm geht. Denn so oft es nur geht, wird bei uns der Bildschirm grün: Bundesliga, 2. und 3.

Liga, DFB-Pokal, Champions League und Europa League. Und wenn dort gerade nicht gespielt wird, dann muss es halt die spanische, englische oder zur Not auch australische Liga sein. Wann immer auf irgendeinem Sender Fußball gezeigt wird, schalte ich ein. Natürlich auf dem großen Bildschirm, im Wohnzimmer. Doch ein Mal im Jahr rächt sich meine Frau. Ganz bitter. Zur besten Europa League-Sendezeit muss ich dann mit ihr einschalten, wenn Heidi Klum (mal wieder) Deutschlands nächstes Topmodel vor laufenden Kameras sucht. Die immergleichen Typen junger Mädchen watscheln über Laufstege, räkeln sich vor den Fotografen, zicken sich an, weinen und schreien. Garniert mit gänzlich inhaltsbefreiten Kommentaren der Juroren. Jedes 0-0-Gegurke in der australischen Liga ist unterhaltsamer! Eine Folge wäre schlimm genug – aber das Ganze zieht sich bis ins Frühjahr. Heidi ist meine Strafe für viele Fußballabende im Jahr. Einziger Trost: Nach Heidi ist vor der Fußball-WM!

OZ

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