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Rostock Mensaneubau dringend benötigt
Mecklenburg Rostock Mensaneubau dringend benötigt
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12:45 13.10.2018
Kleine Mensa Ulme Quelle: Studierendenwerk Rostock-Wismar
Rostock

Die Kleine Mensa Ulme feiert ihren zehnten Geburtstag, doch ursprünglich war sie als Interimslösung für insgesamt nur vier Jahre angedacht. Seit 2016 wird seitens des Studierendenwerks Rostock-Wismar intensiv an einem neuen Mensa-Projekt gearbeitet. Ziel ist es, bis spätestens Mitte 2021 die neue Mensa und ein Wohnheim auf dem Gelände der Ulmenstraße 45 zu errichten. Ab März 2019 soll das „Haus 5“ vorübergehend als neue Interimslösung dienen.

Dies sei dringend notwendig, wie Kai Hörig, Geschäftsführer des Studierendenwerks Rostock-Wismar bestätigt. Täglich strömen bis zu 800 Gäste in die Kleine Mensa Ulme, doch die Sitzplätze reichen einfach nicht aus, um alle Studierenden zu versorgen.

Auch die Köche arbeiten unter schwersten Bedingungen. Die Küche ist zu klein für die Anforderungen des täglichen Betriebs und Lagerungsmöglichkeiten sind kaum vorhanden. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir trotz der schwierigen Arbeitsbedingungen, die Speisenqualität weiter halten konnten“, erklärt Mensaleiter Christoph Maykopf.

In einer Nutzerumfrage im Jahr 2016 erzielten die Mensen des Studierendenwerks Bestnoten und sicherten sich damit unter den deutschen Studierendenwerken einen vorderen Platz im Zufriedenheitsranking. „Auf den bevorstehenden Umzug ins Haus 5 der Universität Rostock freuen wir uns sehr, auch wenn dies ebenfalls nur eine Zwischenlösung darstellt“, sagt Maykopf.

Die Planungen für den Neubau als auch die neue Interimsmensa hatten sich abermals verzögert: „Die teilweise hohen bürokratischen Hürden zu bewältigen, ist enorm zeitintensiv“, berichtet Geschäftsführer Kai Hörig. „Dadurch kommt es leider immer wieder zu Verzögerungen. Wir sind auf schnelle Entscheidungen und auf die Unterstützung von Land und Kommune angewiesen.“ Auch die Finanzierung ist eine Herausforderung: „Die Baukosten sind in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen, ohne ausreichende finanzielle Hilfen vom Land können wir unserem staatlichen Auftrag nicht nachkommen, den Studierenden bezahlbaren Wohnraum und eine preiswerte, campusnahe Essensversorgung bereitzustellen“, betont Hörig.

Susanne Gidzinski

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