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Rostock Mietpreisbremse: Hansestadt muss Bedarf erst beweisen
Mecklenburg Rostock Mietpreisbremse: Hansestadt muss Bedarf erst beweisen
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06:48 26.04.2016
Eine günstige Mietwohnung in Rostocks Innenstadt ist nur mit viel Glück zu finden. Quelle: Jens Schierenbeck/dpa
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Rostock

Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern hat es abgelehnt, zügig Regionen für die Einführung einer Mietpreisbremse auszuweisen. Damit erteilt sie auch dem Appell der Rostocker Bürgerschaft eine Absage. Die hatte im Dezember 2015 die rot-schwarze Koalition dazu aufgefordert, Wuchermietern in der Hansestadt per Gesetz zu verhindern.

Wenig Leerstand und viele Interessenten – das treibt die Mieten hoch. Deshalb hatte die Stadt Ende Januar beim Landesbauministerium beantragt, die gesamte Stadt als „angespannten Wohnungsmarkt“ auszuweisen. Voraussetzung für die Mietpreisbremse.

Das Ressort von Minister Harry Glawe (CDU) allerdings fordert Beweise dafür, dass Rostock die nötigen Kriterien für eine Deckelung der Bestands- und Wiedervermietungsmieten überhaupt erfüllt. Bisher lägen die nicht vor, heißt es aus Schwerin. Wohl auch, weil aussagekräftige Statistiken erst noch erhoben werden müssen. 

OZ

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