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Millionen-Deals mit Flächen: CDU wirft OB „Sozialismus“ vor

Rostock Millionen-Deals mit Flächen: CDU wirft OB „Sozialismus“ vor

Der Streit um den geplanten Verkauf von städtischen Grundstücken in Rostock eskaliert: Die CDU lässt die Millionen-Verträge mit Wohnungsgenossenschaft jetzt vom Innenministerium prüfen und wirft Rathaus-Chef Methling „Hinterzimmerpolitik“ vor.

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Filetgrundstück: Die Flächen am Rosengarten will die Stadt für fast vier Millionen Euro an Genossenschaften verkaufen.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Weil er gleich mehrere Filet-Grundstücke in der Hansestadt ohne Ausschreibung verkaufen will, gerät Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) mehr und mehr in die Kritik. Die CDU, aber auch Unternehmer werfen dem Rathaus-Chef vor, die private Wirtschaft bei den Millionen-Geschäften außen vor zu lassen. „Wir haben genug von Methlings Hinterzimmerpolitik. Das riecht für uns stark nach irgendwelchen Abhängigkeiten“, sagt CDU-Parteichef Daniel Peters. Sein Fraktionsvize Jan-Hendrik Brincker spricht gar von „Sozialismus“ im Rathaus. Seit Wochen streitet die Politik um den Verkauf von Flächen am Rosengarten und am Groten Pohl. Methling will die an Genossenschaften geben. Allein für den Rosengarten soll die Stadt rund 3,8 Millionen Euro kassieren. Jetzt kommt raus: Auch in der Südstadt will die Stadt Flächen verkaufen – wieder ohne Ausschreibung an Genossenschaften.

Das Rathaus reagiert auf die Kritik aus der CDU nicht. OB Methling ließ lediglich ausrichten, er wolle sich dazu nicht äußern. Die Mehrheit der Bürgerschaft hatte sich bereits zwei Mal für einen Verkauf der Grundstücke am Rosengarten an die „Genossen“ ausgesprochen.

Andreas Meyer

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