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Mit 2,2 Promille in den Gegenverkehr

GELBENSANDE Mit 2,2 Promille in den Gegenverkehr

Eine Schwerverletzte und lange Staus durch Unfall auf der B 105 in Gelbensande.

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Feuerwehrleute säubern nach dem schweren Unfall die Bundesstraße 105 in Gelbensande.

Quelle: Stefan Tretropp

Gelbensande. Eine Schwerverletzte, hoher Sachschaden und ein Verkehrschaos auf der Bundesstraße 105 ist die Bilanz eines schweren Unfalls in Gelbensande. Laut Polizeisprecher Gert Frahm hat eine stark alkoholisierte Frau gestern gegen 14 Uhr die Kontrolle über ihren Kleinwagen, zugelassen in Naumburg/Saale, verloren und ist in den Gegenverkehr geraten.

Die 48-Jährige war auf der B 105 von Rövershagen Richtung Ribnitz-Damgarten unterwegs. In Gelbensande geriet sie mit ihrem Wagen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte zunächst mit einem Lastwagen. „In der Folge stieß die Frau mit einem weiteren Wagen zusammen“, berichtet Gert Frahm. Die Aufprallwucht war so stark, dass ein Fahrzeug erst auf dem Gehweg vor einem Gartenzaun zum Stehen kam.

Passanten und Ersthelfer alarmierten umgehend den Notruf. An der Unfallstelle mussten Rettungsdienst und Feuerwehr zunächst die 48-Jährige aus ihrem stark deformierten Auto retten. Ein Notarzt behandelte die Frau noch an der Unfallstelle. Schwer verletzt wurde sie in die Rostocker Universitätsklinik eingeliefert. „Welche Verletzungen sie genau erlitt, ist noch unklar“, teilt Frahm mit.

Sowohl der Fahrer des Lasters als auch die Fahrerin des zweiten Kleinwagens blieben unverletzt. Sie kamen mit dem Schrecken davon.

Bevor die Frau, die den Unfall ausgelöst hatte, ins Krankenhaus kam, fanden die Polizisten eine fast leere Schnapsflasche im Wagen. Ein anschließender Atemalkoholtest bestätigte die Vermutung der Beamten: 2,2 Promille zeigte das Gerät an. Einen gültigen Führerschein besitzt die Frau auch nicht. Die Unfallstelle glich einem Trümmerfeld, das Aufräumen dauerte fast zwei Stunden. Während am Lastwagen nur ein geringer Schaden entstand, war zumindest eines der anderen Fahrzeuge schrottreif. Wie Gert Frahm sagt, werde der Gesamtschaden auf etwa 16 000 bis 20 000 Euro geschätzt.

Während der Bergungsarbeiten war die stark befahrene Bundesstraße 105 in beide Richtungen für rund anderthalb Stunden voll gesperrt. Ein entsprechender Stau im Urlaubsreiseverkehr war die Folge.

Welche Verletzung die Frau er- litt, ist noch unklar.“Gert Frahm, Polizeisprecher

 

Stefan Tretropp

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