Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Mit Paddel durch die Uni: Premiere des neuen Image-Spots

Stadtmitte Mit Paddel durch die Uni: Premiere des neuen Image-Spots

Werbefilm zum 600. Universitätsjubiläum vorgestellt

Voriger Artikel
Schlusslicht PSV Rostock fehlt der Mut
Nächster Artikel
Fischwilderei in MV wird teuer

Ein Teil der Darsteller: Svenja Waldheim (v.l.), León Klütsch, Morteza Nomani Lafmejani, Ashwin Shanmugam, Jenny Kroll, Nabil Hamamra und Dr. Benedikt Niesterok. Als Dank erhielten die Mitwirkenden ein Kuscheltier des Jubiläumsmaskottchens Alma.

Quelle: Foto: Pauline Rabe

Stadtmitte. In nur 60 Sekunden das Lebensgefühl einer Universität darzustellen scheint fast unmöglich. Friedrich Klütsch und das Produktionsteam von Naeomedia haben es dennoch geschafft: „Fast zumindest“, gesteht der Regisseur. Genau 78 Sekunden dauert ihr Imagefilm für die Universität Rostock, der gestern im Capitol Premiere feierte. Darin zu sehen sind Paddler, deren Weg über Warnow und Ostsee hinaus auch durch Hörsäle und Labore der Hochschule führt. Produziert wurde der Spot anlässlich des 600. Universitätsjubiläums im kommenden Jahr.

OZ-Bild

Werbefilm zum 600. Universitätsjubiläum vorgestellt

Zur Bildergalerie

Uni Rostock in 78 Sekunden

16 Paddler und Hauptakteure sind in dem neuen Imagespot der Universität Rostock zu sehen. Neben Volkstheaterschauspieler Steffen Schreier als Tycho Brahe, Rektor Wolfgang Schareck und Landesfinanzminister Mathias Brodkorb wirkten Mitarbeitende, Wissenschaftler, Studierende und Abiturienten mit.

Der Filmclip befindet sich auf der Startseite der Universitätswebsite

unter folgender Adresse: https://www.uni-rostock.de/

„Außerdem wurde es Zeit für etwas Neues, auch wenn ich die beiden schon existierenden Filme sehr mag“, sagt Rektor Wolfgang Schareck. Mit den Entstehungsjahren 1998 und 2007 seien diese aber nicht mehr aktuell. Seit Sommer vergangenes Jahres wurde deshalb an dem aufwändigen Filmclip gearbeitet. „Die speziell auf Rostock zugeschnittene Idee, die Darsteller durch Wissensstätten und Lieblingsorte der City paddeln zu lassen, ist fantastisch. Dadurch kommt die Verbindung zwischen Hochschule und dem positiven Lebensgefühl unserer Hansestadt gut zur Geltung“, lobt der Professor das fertige Produkt. Alles sei im Fluss miteinander.

Damit das Stand Up Paddling auch ohne Wasser unter dem Board authentisch wirkt, kamen bei den Dreharbeiten zwei Dolly-Wagen, die auf Schienen fahren, zum Einsatz. Auf einem stand der Darsteller, auf dem anderen die Kamera, welche mehrachsig stabilisiert wurde. Gerne hätte Schareck selbst als Hauptakteur mitgewirkt. „Ich bin jedoch durchs Casting gefallen“, scherzt er. Für das Hintergrundgeschehen hat es dennoch gereicht. Generell wirkten an dem Clip hauptsächlich Studierende und Mitarbeiter der Uni mit. Da kaum einer von ihnen Filmerfahrung mitbrachte, richteten sie umso gespannter ihren Blick auf die Kinoleinwand. „Der Spot wurde durch den Einsatz und die Vielfalt von Talenten möglich und steht damit für das, was die Universität ausmacht“, erklärt Klütsch. Damit meine er sowohl die 600-jährige Tradition als auch die Zukunft. Die Reise in die Vergangenheit erfolgte unterschiedlich. So paddelten sowohl Landesfinanzminister Mathias Brodkorb, ehemaliger Student, und Astronom Tycho Brahe, dargestellt von Volkstheaterschauspieler Steffen Schreier, durch das Universitätshauptgebäude.

Der Dreh dauerte insgesamt neun Tage und fand im Herbst vergangenen Jahres statt. Nicht immer klappte alles auf Anhieb: „Meine Szene wurde bei einer Vorlesung im Hörsaal Audimax gedreht“, erzählt Campusspezialistin Julia Schossner. Eineinhalb Stunden dauerte es, bis die gewünschte Einstellung gelang. Andere Dinge liefen dafür unerwartet gut. Im Making-of des Clips ist zu sehen, wie drei Seerobben gleichzeitig aufs Paddelbrett von Benedikt Niesterok springen und er dennoch nicht baden geht. „Auch wenn sich das viele Besucher des Marine Science Centers gewünscht hätten“, erzählt der wissenschaftliche Mitarbeiter lachend. Er war einer der wenigen Darsteller, die sich auf ein echtes Board wagen mussten.

Der Imagespot soll für den Wissenschafts- und Studienstandort Rostock werben und wird auf allen typischen Informationskanälen und im Social Media-Bereich veröffentlicht. „Unser Spot wird darüber hinaus auf Veranstaltungen wie dem MV-Tag oder auf Konferenzen und Messen laufen“, kündigt Schareck an. Zudem bestehe auch für Förderer die Möglichkeit, den Filmclip zu nutzen. „Wir wollen Welle machen und das weit über die Grenzen unseres Bundeslandes hinaus.“

Pauline Rabe

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Greifswald
Die Jahngymnasiasten Johannes Leiding, Mia Strahlmann, Sarah Jantzen und Georg Voigt (v.l.) gehörten zu den Campteilnehmern.

Wochenendcamp vereinte erstmals Griechisch- und Lateinschüler aus Greifswald, Schwerin, Neustrelitz und Bad Doberan im Maritimen Jugenddorf Wieck

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Beilagen
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Rostocker retten das Klima

Neubau für Leibniz-Institut: Forscher wollen fossile Brennstoffe überflüssig machen