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Rostock Möbelriese liebäugelt mit der Hansestadt
Mecklenburg Rostock Möbelriese liebäugelt mit der Hansestadt
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00:00 19.04.2013

Bevor es zum gemütlichen Teil des 11. Immobilientages am Mittwochabend überging, durften die 100 meist männlichen Unternehmer aus ganz Norddeutschland noch das neu erbaute A-ja-Resort in Warnemünde besichtigen.

Der Geschäftsführer von Möbel-Kraft, Gunnar George (43), plaudert locker mit Christian Weiß, Chef von Gastgeber Rostock Business. Kommt der Möbelriese nach Rostock oder nicht? Seit Monaten wird auch das Werftdreieck als Standort gehandelt. Aber offiziell gibt es keine Zu- oder Absage. So bleibt es auch an diesem Abend. „Ich verrate nichts“, sagt George.

Investoren seien zarte Röslein. Die geben erst etwas preis, wenn alles unter Dach und Fach sei, erklärt Oberbürgermeister Roland Methling.

Der Geschäftsführer der Delta Immobilienentwicklung Deutschland, Edwin Meijerink (47), ist da ein wenig gesprächiger. Sein Thema des Abends ist die Holzhalbinsel. „Gerne möchte ich das ganze Areal dort vollbauen“, sagt der Holländer und lacht. Er hat dort schon das große Büro- und Geschäftsgebäude sowie das Parkhaus gebaut — und für die Gestaltung in der Hansestadt jede Menge Prügel eingesteckt. Das schreckt Meijerink offenbar nicht ab: „Ich mag Rostock sehr gerne und möchte deswegen in der Innenstadt noch mehr Flächen kaufen.“

Thema bei den Unternehmern war das jetzt auch fertige A-Ja-Resort, das direkt neben dem Neptun-Hotel eröffnet hat. „Ich bin von dem guten Design überrascht, weil es sich ja eher um ein niedrigpreisiges Hotel handelt“, sagt Marco Jupke (41, Störmer Murphy and Partners) aus Hamburg. Bei Anja Forstreuter (Dress & Sommer) kommt das Konzept des A-ja-Resorts auch an. Sie betrachtet es aber nicht aus der Perspektive eines Hotelgastes, sondern eher aus geschäftlicher Sicht. Für sie müssen die Zimmer praktisch sein. „Das Ziel auf minimalen Raum viel unterzubringen, wurde erreicht“, sagt Forstreuter, die als Projektmanagerin beim Darwineum mitgewirkt hat.

Nächste Woche werde die Wellnessoase offiziell eröffnet, erklärt Klaus-Peter Böttger (58) von der Deutschen Immobilien AG. Er sei überzeugt, dass sich das Schwimmbad länger halte als das Samoa, das nur eineinhalb Jahre überlebte. Das hofft auch Susanne König (41, Sirius Facilities), die positiv überrascht ist, was aus dem einstigen Spaßbad geworden ist.

OZ

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