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Monika und David sind das Herz der Musikantendeel

Südstadt Monika und David sind das Herz der Musikantendeel

Von dem jüngsten Konzert waren die Gäste in der Stadthalle auch diesmal begeistert. Aus dem ganzen Land waren Besucher nach Rostock gekommen.

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Monika Herz und ihr Sohn David bei ihrem Auftritt. Fotos (4): Ove Arscholl

Südstadt. Ganz eindeutig fiel die Reaktion des Rostocker Publikums nicht aus, als Monika Herz sie um Verzeihung bat — hatte sie die mehr als 400 Gäste doch gerade in der „Stadthalle Cottbus“ begrüßt. Auch ihr Sohn David verteilte noch einen Seitenhieb: „Das ist dir doch noch nie passiert, und das ausgerechnet in Rostock, wo wir zum ersten Mal zusammen auf der Bühne gestanden haben.“ Mutter und Sohn waren gestern als Stargäste der 49. Musikantendeel auf der Clubbühne der Rostocker Stadthalle aufgetreten.

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Monika Herz und ihr Sohn David bei ihrem Auftritt. Fotos (4): Ove Arscholl

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Und natürlich begeisterten die beiden das Publikum mit ihren Liedern. Nachdem Monika Herz mit „Charly adé“ eröffnet hatte, sang sie mit ihrem Sohn „Leb‘ Deinen Traum“ — eine Coverversion von Abbas „I have a Dream“ — und einige Country-Melodien.

Die Musikantendeel erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Das Moderatoren-Duo Hans-Jörg Goldhofer und Susanne Schlettwein-Kruse begrüßte gestern außerdem die Blaskapelle „Rostocker Bordmusikanten“, die immer wieder zum Tanz aufspielt. „Das Tanzen heben wir uns für die zweite Hälfte auf“, sagte Uwe Wössner (72) aus Gadebusch. Er und seine Frau Edith (71) haben die Karten von ihrer Tochter geschenkt bekommen. „Es gefällt uns sehr gut“, beteuerte Edith Wössner. „So was haben wir in Gadebusch nicht.“

„Der Höhepunkt war natürlich Monika Herz“, sagte die 82-jährige Loni Ußler, als sie für ein Autogramm der Sängerin anstand. Sie zählt schon gar nicht mehr mit, wie oft sie die Musi-Deel schon besucht hat. Ludwig Winkler (78) ist zum dritten Mal dabei: „Das gesamte Paket ist sehr sehenswert, die Abwechslung gefällt mir gut.“ Ob getanzt werde? „Ja natürlich!“

Zu einer Tradition wollen Sylvia Stegemann (52) und ihre Mutter Edith Lange (78) den Besuch in der Stadthalle machen. „Ich freue mich, dass auf diese Weise das Platt am Leben bleibt. Und ich lerne immer wieder etwas dazu“, sagte Stegemann. Diesmal sei es die richtige Aussprache von „Frugens“ gewesen. Der Auftritt von „Fru Meier“ alias Marie-Luise Ziems sei für sie der Höhepunkt des Nachmittags gewesen. Die schnackte mit Klaus-Jürgen Schlettwein alias „Fru Möller“ platt. Mutter Edith hatten es die Kinder „Lütt Sparlings“ angetan. Die vier bis acht Jahre alten Knirpse präsentierten unter der Leitung von Joachim Kleffe plattdütsche Lieder und Gedichte von Ursula Kurz.

Karten für die nächste Musikantendeel am 24. September 2013 gibt es für 13,50 Euro im Service-Center der OSTSEE-ZEITUNG.

Ove Arscholl

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