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Stadtmitte Musik plus Theater

Schule „Carl Orff“ lädt zu Reformations-Stück ein

Stadtmitte. Zu einer besonderen Musiktheater-Premiere lädt am Sonntag um 17 Uhr die Welt-Musik-Schule „Carl Orff“ ein. Rund 70 Protagonisten im Alter von zehn bis 80

 

OZ-Bild

Welt-Musik-Schul-Leiterin Franziska Pfaff trommelt auf zwei afrikanischen Congas.

Quelle: Foto: André Wornowski

Jahren führen das Stück „Zeitgeist – Reformation CrossOver“ auf. „Von der Anzahl der Mitwirkenden ist es das größte Projekt, das wir bisher gemacht haben“, sagt Franziska Pfaff, Leiterin der Welt-Musik-Schule.

Musikalische und szenische Beiträge beleuchten Parallelen zwischen Reformation und Gegenwart. „Auch heute leben wir in einer Zeit großer Umbrüche, zum Beispiel durch Globalisierung oder Flüchtlingsströme“, sagt Pfaff. Dadurch werde heute – genauso wie damals – viel infrage gestellt.

Zwei Chorgruppen singen abwechselnd Lieder aus der Reformationszeit. Danach erklingen die Rocktitel „Zombie“ von der Band „The Cranberries“ und der Song „Boulevard of Broken Dreams“ von „Green Day“ – zunächst im Original. „Dann gibt es eine Interpretation, die so klingt, als wären die Lieder in der Reformationszeit entstanden“, sagt Pfaff. Später wird die Geschichte einer fliehenden Nonne mittels Rockgesang erzählt.

In einem Theaterstück mit drei Akten geht es dann um die Zeitreise einer Jugendgruppe in die Renaissance. Nach der Rückkehr in die Gegenwart versucht eine Wissenschaftlerin, die Erfahrungen der Gruppe in Geschäftsmodelle umzuwandeln. So gibt es eine Ablass-App fürs Smartphone. „Wir wollen Fragen aufwerfen, aber keine Antworten geben“, sagt Pfaff.

Am Ende sollen die Besucher in Anlehnung an die Reformation Thesen aufstellen, was sich in der Gegenwart ändern muss.

Nach der Premiere sind zwei weitere Aufführungen geplant. Eine am 13. Juni im Klostergarten. Für die dritte Veranstaltung sucht die Welt-Musik-Schule noch eine Kirche als Veranstaltungsort.

Musiktheater: Sonntag, 17 Uhr, Aula Haus der Musik, Wallstraße 1

aw

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