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Rostock Musik und Meer: Festivals an der Küste
Mecklenburg Rostock Musik und Meer: Festivals an der Küste
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00:30 26.04.2018
Bekannt und begehrt: Das „Zuparken“ am Strand von Kägsdorf ist bereits ausverkauft. Hier geht es um Musik und Wassersport. Quelle: Foto: Vanessa Kopp

Sonne, Strand, Sport und Stars: Zahlreiche Festivals laden von Mai bis September Urlauber und Einheimische an die Mecklenburgische Ostseeküste. Mit einem besonderen Höhepunkt beginnt das „Ostsee Open Air Festival“ in Kühlungsborn: Der Sänger Johannes Oerding wird am 5. Juli dort auftreten. Am 8. Juli stehen „Gestört aber geil“ in der Beachvolleyball-Arena am Strand auf der Bühne. Für das Festival, das in diesem Jahr zum ersten Mal stattfindet, gibt es nur noch Tagestickets.

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Dieses Jahr mehrere Premieren / Bandbreite von Johannes Oerding bis Gummistiefelwerfen

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Verlosung

Die OSTSEE-ZEITUNG verlost morgen zwischen 10 und 12 Uhr Karten unter Tel. 01 37 / 98 80 886. Der Anruf kostet 50 Cent aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunknetze. Die Gewinner werden ausgelost und telefonisch informiert.

Etwas kleiner, aber bereits etabliert ist das „Sea and Sand“ vom 17. bis zum 19. August. „Wir hatten schon im August Anfragen, wann das Festival wieder stattfindet“, sagt Katja Seppelt vom Tourismus Service Kühlungsborn (TSK). Hier gibt es direkt am Strand Tanzmusik zu hören. „Das Besondere bei uns ist die einmalige Kulisse. Wir haben hier zwischen Kühlungsborn und Heiligendamm den perfekten Strand.“ Dafür kämen die Besucher sogar aus Nordrhein-Westfalen. Und noch von viel weiter: Gäste aus aller Welt werden zur „Zappanale“ in Bad Doberan erwartet.

Das Musikfestival ist nicht nur etabliert, sondern schon Kult. Die Fans alle feiern zwischen dem 20. und 22. Juli die verstorbene Rocklegende Frank Zappa. Dabei treten Bands aus Russland, Frankreich, Polen und den USA auf.

Von Jazz bis Goa: Für jeden Musikgeschmack

Weniger rockig geht es beim „Köstritzer Festival“ in Boltenhagen zu – ebenfalls eine Premiere. Hier spielen vom 24. bis zum 27. Mai Musiker aus verschiedenen Nationen Jazz,  Blues, Funk und Soul. „Das wird bestimmt eine schöne Sache für die Stadt“, sagt Anke Künzle, Marketingleiterin des Veranstalters Iberotel im Ferienresort „Weiße Wiek“. Das Gelände feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen. Elektronische Musik, Goa und House legen die DJs beim 3. „Bubble Beat“-Festival auf. Am 24. und 25. August rechnen die Veranstalter bei gutem Wetter mit bis zu 3000 Besuchern auf der Doberaner Galopprennbahn. Gefeiert wird in diesem Jahr eine Woche später als 2017. „ Mit anderen Veranstaltungen, wie Pangea auf Pütnitz oder Sea & Sand in Kühlungsborn, wollen wir nicht konkurrieren“, sagt Veranstalter und Diskothekenbetreiber Bastian Thielk. Statt zur Bühne wird der Strand beim „Plein Air Festival“ in Kühlungsborn zum Atelier. Vom 6. bis zum 13. Mai können Hobbykünstler im Freien malen oder Vorträgen lauschen. Die Bandbreite geht von der Pastellmalerei bis hin zum Manga-Stil. Die schönsten Werke werden prämiert und in der Kunsthalle des Ostseebades ausgestellt. Etwas aktiver geht es beim Festival „Zuparken“ zu. Noch ist nicht bekannt, welche Musiker in diesem Jahr auftreten. Zudem war bis vor kurzem unklar, ob das Festival wegen Umweltschutz-Auflagen überhaupt stattfinden darf. Trotzdem ist es vom 7. bis zum 10. Juni bereits ausverkauft. Nach Kägsdorf kommen viele Besucher aber auch wegen des Sports: Hier gibt es Surfwettbewerbe und -Kurse. Ganz im Mittelpunkt steht der Sport beim „Hawaiian Sports Festival“ im Ostseebad Rerik. Die Veranstalter laden zwischen dem 21. und 25. Juni 2018 Bootssportler und Wasserratten zu gemeinsamen Herausforderungen ins Ostseebad Rerik ein. Rund 200 Teilnehmer werden vom 21. bis zum 25. Juni erwartet. Dabei kommen Wassersportler verschiedener Disziplinen zusammen, darunter Kanuten, Surfer und Rettungsschwimmer. „Beim ,Downwind Rennen’ treten Stand-up-Paddler, Auslieger-Kanus und Surfski-Fahrer gemeinsam an. Etwas weniger speziell sind die Disziplinen beim 1. „Seaborn-Festival“ in Kühlungsborn. Vom 25. bis zum 27. Mai können aktive Urlauber und Einheimische wandern, segeln und angeln. „Mitmachen können alle, die Freude an der Bewegung haben“, sagt Katja Seppelt von der TSK. Es geht um Sportarten, die im weitesten Sinne mit dem Meer zu tun haben – dazu gehören aber auch Gummistiefelweitwurf und Yoga auf dem Stand-up-Paddel-Board. Um das Meer geht es auch beim „Cruise Festival“ im Kreuzfahrthafen Warnemünde. Vom 14. bis zum 16. September stehen vor allem Kreuzfahrtschiffe im Mittelpunkt. Das Festival ist eine Premiere in der Hansestadt Rostock. Diese feiert in diesem Jahr ihr 800-jähriges Jubiläum. Im Ostseebad Warnemünde sind dazu unter anderem Musik-Shows und ein Event-Strand geplant. Essen wird aus fahrbaren Klein-Küchen, sogenannten Streetfood-Trucks, verkauft. Verabschiedet werden die Kreuzfahrer dann am Samstagabend mit einer Laser-Show und einem Feuerwerk. Das Festival „Rostock rockt“, bei dem im vergangenen Jahr unter anderem Tim Bendzko und die Beginner auftraten, fällt in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen aus. Die Veranstalter verweisen auf das Festival im Stadthafen, das ebenfalls im Rahmen des Stadtjubiläums stattfinden wird.

Festival für die ganze Familie

Alte Musik zu hören, die du einst geliebt hast, ist wie einen alten Freund wiederzutreffen. Diese Weisheit beschreibt eigentlich das „Rock Men Country“-Festival, das vom 4. bis 6. Mai auf dem KfL-Gelände im Degtower Weg in Grevesmühlen stattfindet. Als Idee der Gostorfer Linedancer „Ghostrider“ geboren, traten sie an Heiko Subat als Inhaber von KfL Motors heran. Aus dem jährlich stattfindenden Line Dancer-Treffen im Januar im K2 in Grevesmühlen sollte etwas Größeres mit Festival-Charakter werden. Was könnte ein besserer Anlass sein als das zehnjährige Jubiläum der Ghostrider, die im Gostorfer Sportverein angesiedelt sind. Ausgetüftelt wurde ein dreitägiges Programm. Am 4. Mai sorgen „Five Man On The Rocks“ und DJ Fredi für die Musik zum Tanzen. Am 5. Mai steht ein Workshop-Marathon im Linedancen auf dem Plan. Und am Abend wird als große Nummer die deutsche Country- Band „Truck Stop“ erwartet. Festival-Koordinator Jörn Buttkewitz konnte außerdem die junge Countrysängerin Van de Forst engagieren – eine Newcomerin der Szene, die es schon im Vorprogramm richtig knallen lassen wird, verspricht er. Sendepause nach zwei musikalischen Abenden der Extraklasse? Fehlanzeige. Der Sonntag steht ganz im Zeichen der Familie, mit Hüpfburg, Kinderschminken, Riesenrutsche, Basteln, Malen, Bullriding für Kinder und Ponyreiten zum Beispiel.

Die Toten Hosen haben es getan, ebenso Die Ärzte und Fettes Brot. Im vergangenen Sommer waren es unter anderem Kraftklub und die Beatsteaks. Wer wird es in diesem August zu „Jamel rockt den Förster“ schaffen? Darüber schweigen sich die Veranstalter Birgit und Horst Lohmeyer aus. Auch dieses Mal verfolgen sie ihre Strategie, die Bands vorher nicht bekanntzugeben. Dem Veranstalter-Duo komme es weniger auf die prominenten Bandnamen an, es gehe schließlich um die politische Botschaft, die hinter dem Festival stecke, so Horst Lohmeyer. Von den meisten Gästen scheint die Strategie positiv aufgenommen worden zu sein. Immerhin ist das Fest am 24. und 25. August, mit dem Lohmeyers ein Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen wollen, bereits ausverkauft, heißt es auf der Homepage. Bundesweit ist das Festival mittlerweile bekannt.

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