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Rostock Musikschule will ihren Namen loswerden
Mecklenburg Rostock Musikschule will ihren Namen loswerden
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12:53 07.03.2018
Seit 2012 hat das Konservatorium der Hansestadt Rostock den Sitz in der ehemaligen Großen Stadtschule am Rosengarten. Quelle: KOE
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Rostock

Das Rostocker Konservatorium will sich vom Zusatz „Rudolf Wagner-Régeny“ trennen. Der Name der Musikschule sei insgesamt zu lang, begründet Leiter Edgar Sheridan-Braun den Vorstoß. Seit 1978 ist der Komponist Rudolf Wagner-Regény Namenspatron der Einrichtung, deren Direktor er von 1947 bis 1950 war.

Konservatorium „Rudolf Wagner-Régeny“, Musikschule der Hanse- und Universitätsstadt Rostock – so lautet der komplette Name. Viel zu lang, befindet Edgar Sheridan-Braun. Der Name benötige bei Veröffentlichungen jetzt schon so viel Platz, dass für die inhaltlichen Mitteilungen auf Flyern oft kaum mehr Platz bleibt, so die Argumentation im Haus der Musik. Das gelte umso mehr, da Rostock sich jetzt zusätzlich auch noch Universitätsstadt nennt.

Der Leiter des Konservatoriums versicherte, dass vor allem pragmatische Gründe hinter seinen Antrag stehen, betonte jedoch: „Tradition ist wichtig, aber weder Lehrer noch Schüler können mit dem Namen etwas anfangen.“ Auch über die Musik lasse sich kein emotionaler Bezug zum Komponisten herstellen, erklärt  Auch die meisten Rostocker wüssten nicht, was den Komponisten mit der Hansestadt verbindet. Das Kollegium des Konservatoriums wollte schon 2012 bei dem Einzug in das neue Haus der Musik am Rosengarten Rudolf Wagner-Régeny aus dem Namen des Konservatoriums entfernen. Die Entscheidung fällt am Mittwoch in der Bürgerschaft.

Niebuhr Thomas

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