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Nasenbären wirken reif fürs Playoff

Rostock Nasenbären wirken reif fürs Playoff

10:0-Heimerfolg gegen Spreewölfe Berlin II

Rostock. Die Inline-Skaterhockeyspieler der Rostocker Nasenbären sind am Sonnabend ihrer Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht geworden. Gegen das Tabellenschlusslicht der Regionalliga Ost, die Spreewölfe Berlin II, ließen die Einheimischen nichts anbrennen und feierten einen souveränen 10:0 (2:0, 3:0, 5:0)-Heimerfolg.

 

OZ-Bild

Nasenbären-Spielertrainer Christian Ciupka traf gegen die Spreewölfe zum 7:0.

Quelle: Foto: Oliver Behn

Nur einer konnte sich nicht so recht freuen: Nasenbären-Spielertrainer Christian Ciupka. „Das ist eine Frechheit und eine Beleidigung gegen uns in dieser Form anzutreten“, schimpfte der Coach über den Gegner. Was war passiert? Die ersatzgeschwächten Gäste aus der Hauptstadt waren mit nur sechs Spielern angereist. Zwar stehen beim Inline-Hockey nur fünf Akteure gleichzeitig auf dem Feld, doch laut Regelwerk sind sieben Spieler vorgeschrieben, damit gespielt werden darf. Die Schiedsrichter pfiffen die Partie trotzdem an. Höchstwahrscheinlich wird das Sportgericht das Ergebnis jedoch als 20:0 werten.

Für die Hausherren war der Heimsieg am Sonnabend ein weiterer Schritt in Richtung Playoffs. Für die Qualifikation zu den Ausscheidungsspielen Anfang Dezember könnte den Rostockern schon ein Sieg im nächsten Heimspiel am kommenden Sonnabend (19.00 Uhr) gegen StraTus Berlin reichen. „Die Playoffs hatten wir uns vor der Saison als Ziel gesetzt und das gilt weiterhin“, fordert Obernasenbären Ciupka.

Die Pläne zum Bau einer neuen Heimspielstätte für die Nasenbären schreiten wohl voran. „Im November soll der erste Spatenstich erfolgen“, sagt Ciupka. Die Halle soll im Stadtteil Marienehe entstehen.

Oliver Behn

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