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Rostock Nein zur Zufahrt zur Hähnchenmast
Mecklenburg Rostock Nein zur Zufahrt zur Hähnchenmast
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00:00 28.03.2014

Eine Zufahrt zur geplanten Hähnchenmastanlange in Fienstorf über die Ortsteile Broderstorfs wird es nicht geben. So entschieden die Gemeindevertreter auf ihrer Sitzung mit deutlicher Mehrheit und unter Applaus der Mast-Gegner. „Die Erschließung ist nicht gesichert. Das war der wesentliche Punkt“, begründet Bürgermeister Hanns Lange. Dabei sei nicht die Anlage selbst, sondern vor allem der Verlauf der geplanten Zufahrt entscheidend gewesen.

Landwirt Jan Hinrich Kühl plant im Ortsteil Fienstorf eine Mastanlage für 180 000 Tiere zu errichten, zentraler Konfliktpunkt ist die Erschließung. Nachdem eine andere Route über Öftenhäven nach Klein Kussewitz abgelehnt wurde, sollte die Zufahrt nun über Fienstorf, Neu Fienstorf und Neu Broderstorf zur B 110 erfolgen. Das lehnte die Gemeinde nun ab. Im Vorfeld hätte sich Broderstorf anwaltlich beraten lassen, sagt Bürgermeister Hanns Lange. „Ich gehe davon aus, dass das auch bei weiteren Gesprächen so bleibt.“ Die endgültige Entscheidung über die Hähnchenmastanlage fällt im Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt (Stalu). Das Amt für Kreisentwicklung hatte dem Stalu bereits mitgeteilt, dass die vom Landwirt vorgeschlagene Route genehmigungsfähig sei (die OZ berichtete).



tn

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