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Neuanfang mit 36: Dräger nimmt Kurs auf Tokio

Rostock Neuanfang mit 36: Dräger nimmt Kurs auf Tokio

Die Rostocker Top-Ruderin möchte mit einem neuen Boot und einem neuen Verein an alte Zeiten anknüpfen. Die dreimalige Olympia-Teilnehmerin und Weltmeisterin bekommt Leistungssport, Job und Familie unter einen Hut.

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Rückkehr ins Ruderboot: Marie-Louise Dräger will es noch mal wissen. 

Quelle: Ehlers, Stefan

Rostock. Eigentlich hatte Marie-Louise Dräger ihre glanzvolle Karriere vor einem Jahr beendet. Die dreimalige Olympia-Teilnehmerin und vierfache Weltmeisterin meldete sich bei ihrem Verein, dem ORC Rostock, ab. Die dreimalige Olympia-Teilnehmerin hielt sich mit Radfahren und Laufen fit und nahm einen Marathon in Angriff. Doch die Faszination Rudersport ließ sie nicht los. „Ich hatte einen Schlussstrich gezogen und wollte weg, aber es hat nicht funktioniert“, sagt Dräger und lächelt.

Im Oktober setzte sich die gebürtige Lübeckerin wieder ins Boot. Die Spritztour auf der Trave brachten ihr Spaß und die Erkenntnis, nichts verlernt zu haben. Von da an war das Comeback beschlossene Sache.

Dräger, die ihre Förderung als A-Kader-Athletin durch den enttäuschenden elften Platz im leichten Doppelzweier bei den Spielen in Rio (mit Fini Sturm/Brandenburg) verloren hatte und die bei der Landespolizei im Drei-Schicht-Dienst arbeitet, stellte beim Innenministerium einen Antrag auf Wiederaufnahme in die Sportfördergruppe der Landespolizei.

„Es sind zwar noch ein paar Kleinigkeiten zu klären, aber ich bin guter Hoffnung, dass es klappt“, meint die Athletin, die künftig für die Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75 startet. Trainiert wird sie von ihrem Entdecker Björn Lötsch von der Lübecker RG. Ein Boot stellt ihr die italienische Firma Filippi zur Verfügung.

Stefan Ehlers

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