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Neue Rostock-Hymne: Esco gewinnt Song-Contest

Rostock Neue Rostock-Hymne: Esco gewinnt Song-Contest

Band begeistert mit Auftritt im Club Zwischenbau Publikum und Jury

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Die Gewinner des Wettbewerbs „Sing deinen Song für Rostock“: Die Band Esco, mit Thomas Nabrich (links), Sänger Eric Winter und Rigo Fuchs. Für ihren Auftritt komponierten sie sogar ein eigenes Intro. FOTOS (5): OVE ARSCHOLL

Rostock. Der Sieger von „Sing deinen Song für Rostock“ steht fest: Die Band Esco hat am Freitag mit einem starken Bühnenauftritt die meisten der 350 Zuschauer im Club Zwischenbau begeistert. Ihr Lied „Mehr als nur gewöhnlich“ überzeugte auch die Jury, bestehend aus Musiker Thomas Lehner (Five Men On The Rocks), Sophie Karras (Ostseewelle Hit-Radio), Professor Oliver Krämer (HMT Rostock) und Redakteur Kay Steinke (OSTSEE-ZEITUNG). Der Titel wird die Hymne für das 800-jährige Jubiläum der Hansestadt. Etwa zehn Auftritte mit entsprechender Gage sind der Band bereits sicher.

OZ-Bild

Band begeistert mit Auftritt im Club Zwischenbau Publikum und Jury

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Mit Esco setzte sich auch der Sieger des Online-Votings durch, für den die OZ ihre Jurystimme abgab. Vom 24. April bis zum Ende des Konzertes hatten insgesamt 4005 Leser auf der OZ-Umfragenseite abgestimmt. Dabei holte Esco 48 Prozent aller Stimmen, dicht gefolgt von Soab mit 40 Prozent. Susi Koch landete mit ihrer Band und 7 Prozent auf Platz 3. Das noch junge Musikprojekt Filous bekam 5 Prozent der Stimmen.

Esco-Sänger Eric Winter fand nach dem Urteil kaum Worte. Er bedankte sich beim Publikum. „Wir haben nicht damit gerechnet“, sagt Winter. „Eure Unterstützung war großartig. Für uns ist es der bisher größte Erfolg und ein Riesenschritt.“ Für ihren Auftritt hatten sich Rigo Fuchs, Eric Winter und Thomas Nabrich ein eigenes Intro ausgedacht. „Wir haben überlegt , wie wir das Publikum mitreißen können“, sagt Nabrich. „Die Flagge musste mit auf die Bühne. Und Konfetti“, so Rigo Fuchs. Ihr Lied „Mehr als nur gewöhnlich“

ist musikalisch beheimatet in den Tiefen von Rock und Rap und verbreitete auch im Zwischenbau hanseatische Sympathie. „Was sie machen, ist im Trend“, urteilt Jurymitglied Sophie Karras. „Und es sind echte Rostocker Jungs. Das merkte man auch auf der Bühne.“

Den Song-Contest eröffnete Susi Koch. Mit ihrem Wettbewerbstitel „Rostock“ beschrieb sie mit energetischer Stimme ihre Liebe zur Region. Doch die Urban-Pop-Nummer war laut Jury der schwächste Titel ihrer drei Songs – besonders der Refrain funktionierte nicht.

Die Band Soab ließ es im Anschluss auf der Bühne krachen. Höhepunkt ihres Sets war die Rostock-Rocknummer „Mit jedem Kilometer“. Sie heizten dem Publikum ordentlich ein – und hatten laut Jury auch die beste Bühnenpräsenz. Für den Sieg reichte es trotzdem nicht, denn der beste Rostock-Song war offenbar Esco gelungen, so das Urteil der Jury.

Für Irritation sorgte der letzte Auftritt. Für das aus zwei Mitgliedern bestehende Musikprojekt Filous stand lediglich Sänger Finn auf der Bühne. Sein Partner Louis war verhindert. Aber auch als Solokünstler brachte er das Publikum teils zum Mitsingen. Bei „HRO – Unser Song für Rostock“ wurde er durch den Shantychor „Luv & Lee“ unterstützt. „Wir wollten von 17 bis 70 alle ansprechen“, sagt Finn. Doch den Männerchor hörte man kaum. Insgesamt blieb Filous unter seinen Möglichkeiten.

Stadt plant Rostock-CD

Die Hansestadt hat über acht Monate zusammen mit den Stadtwerken, der Rostock Rockt GmbH und der OZ eine Hymne für das 800-jährige Stadtjubiläum gesucht. In der Endrunde des Wettbewerbs traten vier Bands an, jede spielte drei Songs. Esco setzte sich gegen insgesamt rund 30 Mitbewerber durch. Ihr Titel wird die neue Hymne und durch das Label ASHtunes professionell produziert. Die Band wird bereits 2017 unter anderem auf der Hanse-Sail auftreten. Die Stadt plant eine CD mit den besten Rostock-Titeln.

Kay Steinke

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