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Rostock Molli-Spundwand an der Zetkin-Straße in Bad Doberan wächst
Mecklenburg Rostock Molli-Spundwand an der Zetkin-Straße in Bad Doberan wächst
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15:08 02.11.2018
Neue Spundwand: Die Mecklenburgische Bäderbahn Molli saniert derzeit die Böschung an der Clara-Zetkin-Straße. Quelle: Lennart Plottke
Bad Doberan

Die neue Spundwand an der Clara-Zetkin-Straße in Bad Doberan wächst. Meter für Meter arbeiten sich die Tiefbauer der Hermann Koth Ingenieurbau GmbH voran, passen die Einzelteile an und bringen die Bohlen in den Boden. „Wir wollen den Hang unterhalb der Wagenhalle stabilisieren“, sagt Yves Stolze, Leiter Instandsetzung bei der Mecklenburgischen Bäderbahn Molli GmbH. „Denn bei Baugrunduntersuchungen haben wir festgestellt, dass es in diesem Bereich immer wieder zu Rutschungen kommt.“ Um nicht das oberhalb der Straße gelegene Molli-Gebäude zu gefährden und ein weiteres Wegbrechen des Bodens zu vermeiden, soll mit der Spundwand die künftige Standsicherheit gewährleistet werden.

Die Bauarbeiten hatten bereits Ende August begonnen – zwischenzeitlich war es aber zu Verzögerungen gekommen. „Es gab ein technisches Problem mit den Spundwand-Bohlen“, stellt Stolze klar. „Die sind jetzt aber behoben.“ Vorbereitend war im Februar dieses Jahres rot-weißes Flatterband an den umliegenden Bäumen und Sträuchern befestigt worden, um die Vögel vom Brüten an dieser Stelle abzuhalten – denn für die Sanierung mussten auch Bäume gefällt werden. Durch die Farbe und den „Lärm“ des Bandes sollten die Tiere abgeschreckt werden – diese Maßnahme hatte die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Rostock in einem Bescheid angeordnet. Zum Ausgleich sollen Bäume an der Rennbahn gepflanzt werden.

Vollsperrung soll zu Nikolaus aufgehoben werden

Ab kommenden Montag soll die gesamte Baustelle ein Stück weiterziehen. „Das richtet sich immer nach dem Baufortschritt“, erklärt Stolze. „Im Zuge dieser Verschiebung verlagert sich auch die Vollsperrung für den Bereich der Clara-Zetkin-Straße.“ So müssten Autofahrer in den kommenden drei Wochen die Straße Wiesengrund von der anderen Seite anfahren, macht der Molli-Mitarbeiter deutlich. Die größten Behinderungen für Anlieger sollten etwa bis zum Nikolaus-Tag vorbei sein, blickt Yves Stolze voraus: „Dann wollen wir mit den wesentlichen Maßnahmen fertig sein und die Vollsperrung hier aufheben – das ist zumindest der grobe Plan.“ Alle weiterführenden Arbeiten – wie Anstrich der Spundwand und Begrünung des Geländes – könnten dann unter einer halbseitigen Sperrung der Clara-Zetkin-Straße erledigt werden.

Apropos Arbeiten: Rund 1,4 Millionen Euro hat die Mecklenburgische Bäderbahn Molli GmbH in diesem Jahr in die Verbesserung der Infrastruktur investiert. Neben der aktuellen Böschungssanierung wurde etwa der Bahnübergang an der Rennbahn zurück- und die Straße vom Kreisverkehr zur Rennbahn ausgebaut. Der Übergang ist jetzt nur noch für Fußgänger und Radfahrer passierbar. Darüber hinaus bekam auch die Waschanlage eine komplette Runderneuerung.

Bäderbahn investiert in Nostalgie

Zudem investierte die Bäderbahn weiter in Nostalgie: Nachdem im Frühjahr 2017 der erste Abschnitt zwischen Bad Doberan und Heiligendamm wieder mit einer Telegrafenanlage ausgestattet wurde, kam in diesem Jahr der Bereich zwischen Heiligendamm und Kühlungsborn dazu – gefördert über das Europäische Leader-Programm. Die alte Anlage wurde 2011 abgebaut, weil sie marode und nicht mehr verkehrssicher war.

Früher wurde mit den Telegrafenmasten die Kommunikation der Eisenbahner zwischen Kühlungsborn und Bad Doberan sichergestellt – jetzt komplettieren sie das historische Erscheinungsbild der Mecklenburgischen Bäderbahn Molli GmbH.

Lennart Plottke

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