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Neue Wohnungen und Bäume für Selpin

Selpin Neue Wohnungen und Bäume für Selpin

Straßenbauamt Stralsund pflanzt im Herbst / Sanierte Wohnungen können bezogen werden

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Die sanierten Wohnblöcke an der Woltower Straße 2 bis 5 in Selpin können bezogen werden.

Quelle: Ove Arscholl

Selpin. Selpins Straßen werden aufgehübscht: Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr in Stralsund pflanzt entlang der Straßen von Selpin nach Woltow, von Selpin nach Reddershof sowie von Woltow nach Reddershof und am Vogelsängerweg gut 250 Bäume. Eichen, Linden und kleinkroniges Wildobst werden dann auf der 1,5 Kilometer langen Strecke vom Herbst dieses Jahres bis zum Frühjahr 2019 in die Erde gebracht. „Die Pflanzungen werden als Ersatz für Baumfällungen, damit die Verkehrssicherheit gewährleistet werden kann und zum Teil für baubedingte Fällungen vorgenommen“, sagt Manfred Borowy vom Stralsunder Straßenbauamt. Allein für die Pflanzung der Bäume plant das Amt 70000 Euro ein. Hinzu kommen etwa 25000 Euro für die fünfjährige Pflegezeit. Danach ist die Gemeinde Selpin für die Pflege selbst zuständig, bekommt aber vom Land nochmal um die 190000 Euro zur Verfügung gestellt.

 

OZ-Bild

Bürgermeister Mario Ruhm

In der Gemeinde Selpin selbst steht in diesem Jahr die Renaturierung des 5000 Quadratmeter großen Dorfteiches im Vordergrund. „Der muss dringend entschlammt werden“, sagt Bürgermeister Mario Ruhm.

Im Haushalt 2018 wurden deshalb für die Maßnahme bis zu 100000 Euro eingeplant. Der Teich sei wichtig, damit der Feuerwehr im Falle eines Brandes genug Wasser zur Verfügung steht.

„Ansonsten stehen noch kleinere Straßensanierungen an, wie die Beseitigung von Schlaglöchern“, sagt Ruhm. Drei Gebäude der Gemeinde sollen in diesem Jahr mit Solaranlagen ausgestattet werden. Der Deal mit der Firma: „Sie sanieren die stark beschädigten Dächer für uns und dürfen für 20 Jahre die Solaranlagen auf unseren Dächern betreiben“, erklärt Ruhm. „Außerdem wollen wir einen Pachtvertrag abschließen, auf dem ein Mobilfunkturm für die Telekom stehen soll“, sagt der 49-Jährige.

Außerdem stehen im Dorf Selpin zwei Wohnblocks mit insgesamt 39 Wohnungen kurz vor der fertigen Sanierung heißt es, von Gemeindeoberhaupt Ruhm. Ein Investor hatte diese gekauft und modernisiert:

„Es fand eine komplette Kernsanierung statt. Die Wohnungen haben eine Fußbodenheizung, vier Sternebäder, sehr große Balkone oder Dachterrassen sowie Stiltüren. Auch die Außenanlagen haben wir neu gestaltet“, heißt es von dem Investor, der nicht genannt werden möchte. „Das wertet den Ort auf“, freut sich Gemeindeoberhaupt Ruhm. Die Tessiner Wohnungsgesellschaft (TWG) hatte die Blocks an der Woltower Straße, die zwischen 1966 und 1971 gebaut worden waren, vor einigen Jahren zum Kauf angeboten. Neun Mieter sind in den Wohnungen geblieben, weitere neun wurden bereits vermietet und übergeben. Nach Angaben des Inhabers stehen aktuell sieben weitere Mietabschlüsse bevor. „Die Nachfrage nach vernünftig saniertem Wohnraum ist also auch im erweiterten Speckgürtel von Rostock gegeben“, fühlt sich der Investor in seiner Entscheidung bestätigt. Sobald die Wohnungen fertig werden, ziehen die Mieter laufend ein.

Größte Investition der Gemeinde im vorigen Jahr war die neunmonatige Sanierung und Vergrößerung der Kita „Selpiner Sternenkinder“. Mehr als 600000 Euro sind in den Umbau geflossen. Der Grundriss des Hauses wurde verändert, neue Räume kamen hinzu, die Bäder komplett neu gestaltet. War hier vor den Bauarbeiten für etwa 20 Kinder Platz, können hier nun 45 Null- bis Sechsjährige spielen und toben. In der unteren Etage werden die Krippenkinder, in der oberen Etage Kindergarten- und Hortkinder betreut.

Die Gemeinde Selpin

Die Gemeinde Selpin liegt im Südosten des Amtsbereiches Tessin.

Zu ihr gehören die Ortsteile Drüsewitz, Reddershof, Vogelsang, Wesselstorf und Woltow.

Knapp 500 Menschen leben in der fast 40 Quadratkilometer großen Gemeinde nahe der Landesstraße 18 und der Bundesstraße 110.

Nach Tessin sind es etwa zehn Autominuten. Bürgermeister von Selpin ist der 49-jährige Mario Ruhm.

Urkundlich erwähnt wurde Selpin erstmals 1399. Bis 1929 gab es hier ein 500 Hektar großes Gut.

Stefanie Adomeit

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