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Rostock Neuer Anlauf für das Wohnen im historischen Lokschuppen
Mecklenburg Rostock Neuer Anlauf für das Wohnen im historischen Lokschuppen
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06:53 13.03.2014
Der Lokschuppen am ehemaligen Güterbahnhof in Rostock soll zu Wohnraum ausgebaut werden. Quelle: Ove Arscholl
Rostock

Der historische Lokschuppen von 1853 auf dem Areal des ehemaligen Friedrich-Franz-Bahnhofs in Rostock bleibt stehen. Das denkmalgeschützte Gebäude hat einen neuen Eigentümer. Eine gewerbliche Nutzung der Anlage ist ausgeschlossen.

Für den Lokschuppen sah es lange Zeit nicht so gut aus. Vor zwei Jahren gab es Streit zwischen den Investoren der ehemaligen Bahnhofsfläche, die das technische Denkmal abreißen wollten, und der Denkmalpflege der Hansestadt, die das Gebäude unbedingt erhalten wollte.

Das Rostocker Amt setzte sich unter Federführung von Denkmalpflegerin Birgit Mannewitz durch. Sie argumentierte mit dem Alleinstellungsmerkmal des Hauses. Der seltene Ringlokschuppen mit der vorgelagerten Drehscheibe sei ein wichtiges Zeugnis der Rostocker Industriegeschichte, begründete Brigit Mannewitz ihre Ablehnung zu dem Abrissantrag. Beim Kauf des Grundstücks durch die Investoren von der Deutschen Bahn sei eben der Erhalt der historischen Bausubstanz festgeschrieben worden.



Thomas Sternberg