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Rostock Neuer Glanz für Kirchen-Querschiff
Mecklenburg Rostock Neuer Glanz für Kirchen-Querschiff
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00:00 21.10.2017
Die Kirche in Buchholz wurde zwischen 1923 und 1925 auf den Brandruinen der Vorgängerkirche errichtet. Im Bild Pastor Martin Kumlehn (r.) im Gespräch mit Thomas Tetzlaff (l.) und Ulf Schröder. FOTOS(2) JÜRGEN FALKENBERG
Buchholz

Die Gerüste im Querschiff der historischen Buchholzer Dorfkirche sind gefallen, die Restaurierung der Wandmalereien durch die Restauratoren Fred Kluth, Anne Braun und Jörg Schröder ist jetzt abgeschlossen. Noch haben die Kühlungsborner Ulf Schröder und Thomas Tetzlaff ihr Tun am Sockel und dem Ziegelfußboden. Pastor Martin Kumlehn ist zufrieden mit dem Baufortschritt und schaut zurück und voraus.

Zum 100. Jahrestag der Buchholzer Kirche 2025 sollen auch Altarraum und der Altar saniert werden

2007 wurde im ersten Bauabschnitt das Orgelgewölbe der 1925 geweihten Kirche saniert.

„In meiner Amtszeit seit 2010 kam die ,neue’ Mitte des Kirchenschiffes in die Hände des Restaurators. Nun haben wir das Querschiff zwischen der Mitte und dem Altarraum geschafft“, sagt Pastor Kumlehn (52).

Bis zum 100. Jahrestag der Kirche 2025 soll auch der Altarraum mit der Kanzel von 1740 und dem barocken Altar von 1728 saniert werden. Bislang sind die Mittel dafür noch nicht vorhanden. 140

000 Euro kostete der jetzige Bauabschnitt. „35 000 Euro kamen vom Förderverein und der Kirchengemeinde. Von vier Stiftungen, darunter die Zeit-Stiftung und die Wiedmann-Stiftung, kamen 50

000 Euro“, ist der Pastor erfreut und dankt auch den Bürgern der Gemeinde für die tatkräftige Hilfe.

In Kürze kommen die in der Tischlerei Heinze in Eickelberg, Gemeinde Warnow, aufgearbeiteten Bänke zurück. Noch ist die Kirche leer. Die Kunstobjekte des Projektes „Anno: in CC“ von Mai bis Oktober in der Kunstkirche Buchholz, initiiert von Pastor Kumlehn, wurden nach der Finissage mit Versteigerung entfernt. Zwölf Veranstaltungen wurden von mehr als 600 Gästen besucht. An 62 Tagen war die Kirche für alle geöffnet. Ehrenamtliche gaben an mehr als 500 Besucher Auskunft. „Von 95 Collagen der Künstler Grit Sauerborn und Josef Kutschera konnten 51 an Liebhaber abgegeben werden. 2700 Euro wurden für die Kirchengemeinde und die Künstler erzielt“, ist Kumlehns Fazit.

Angeregt vom guten Anklang gibt es die Vorstellung, im Juni/Juli 2018 die „Kunstkirche“ mit der Thematik „Denk mal Frieden“ zu beleben. Das „Memorielle“ von 1933 im Gedenken an die Kriegsgefallenen wird eine Rolle spielen.

Jürgen Falkenberg

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