Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Rostock Neuer Trainer setzt auf eigene Jugend und Kontinuität
Mecklenburg Rostock Neuer Trainer setzt auf eigene Jugend und Kontinuität
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:01 10.10.2018
Rostock

Seit zwei Monaten hat Johannes Hofmeister den Posten des Cheftrainers bei den Volleyball-Damen des SV Warnemünde inne. Der ehemalige Co-Trainer des Regionalligisten löste zum Saisonbeginn den langjährigen Coach Matthäus Kuna ab. Im OZ-Interview spricht der 26-Jährige über seine neue Aufgabe, den Saisonstart und Ziele mit dem Team.

Wie haben Sie sich in Ihrer neuen Rolle eingelebt?

Johannes Hofmeister: Für mich persönlich war es keine große Umstellung, weil ich die meisten Spielerinnen im Vorfeld schon sehr gut kannte. Dadurch brauchte ich nicht viel Eingewöhnungszeit.

War das auch ein Grund dafür, dass die Trainerwahl auf Sie gefallen ist?

Ja. Die Entscheidung, dass Matthäus uns zur neuen Saison leider nicht mehr zur Verfügung steht, ist erst sehr spät gefallen. Der Verein musste schnell handeln, da bot sich eine interne Lösung einfach an.

Gab es Veränderungen im Kader?

Mit Andrea Bock beendete eine etablierte Führungsspielerin ihre aktive Karriere. Im Gegenzug kamen sechs Neuzugänge.

Wie schwierig ist der Umbruch?

Er ist definitiv eine große Herausforderung. In den ersten Partien war zu sehen, dass die Mannschaft noch Zeit braucht, um sich zu finden. Die Führungsqualitäten von Andrea sind schwierig zu ersetzen. Mit Kristin Schnittger und Laura Jahnke haben wir allerdings zwei Leistungsträgerinnen, die diese Lücke in Zukunft schließen können.

Nach zwei Niederlagen gab es zuletzt zwei Siege. Wie bewerten Sie den bisherigen Saisonverlauf?

Der Saisonstart kam für uns zu früh. Ein bis zwei Wochen mehr in der Vorbereitung hätten uns gutgetan. In den beiden vergangenen Partien haben wir uns spielerisch gesteigert, darauf wollen wir aufbauen.

Am Sonnabend gastieren Sie beim Kieler TV II. Was für ein Spiel erwarten Sie dort?

Die Kielerinnen sind sehr spielfreudig und technisch gut ausgebildet. Es wird vermutlich ein enges Spiel, aber wenn wir unsere Bestleistung abrufen, dann werden wir dort gewinnen.

Wie lautet Ihr Saisonziel?

Wir werden erst einmal die nächsten Spiele abwarten, bevor wir ein klares Ziel festlegen. Allerdings halte ich eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte für realistisch.

Ist auch der Aufstieg in die dritte Liga ein Thema?

In der Vergangenheit war das immer ein Thema. Aber wir haben es nie geschafft, einen Kern von sieben bis acht Spielerinnen über einen längeren Zeitraum zu halten, um ganz vorn angreifen zu können. Das wollen wir in Zukunft ändern, indem wir noch stärker auf die eigene Jugendarbeit setzen.

Regionalliga Nord

VCO Schwerin II – SV Warnemünde 0:3

1. VC Parchim – Eimsbütteler TV II 3:0

MSV Pampow – SC Neubrandenburg 3:1

Wiker SV – VG Elmshorn 3:0

VG WiWa Hamburg – GW Eimsbüttel 1:3

1.

GW Eimsbüttel

4

12:2

12

2.

1. VC Parchim

3

9:2

8

3.

Wiker SV

4

10:6

8

4.

Eimsbütteler TV II

4

7:7

6

5.

SC Neubrandenbg.

4

9:9

6

6.

SV Warnemünde

4

7:8

5

7.

Kieler TV II

2

5:3

4

8.

VG Elmshorn

3

5:6

4

9.

MSV Pampow

4

6:10

4

10.

VG WiWa Hamburg

3

1:9

0

11.

VCO Schwerin II

3

0:9

0

Interview: Oliver Behn

Rostocker spielen erstmals mit zwei Teams in den deutschen Eliteklassen

10.10.2018

Ex-Profi erzielt 24 Punkte beim Sieg der EBC Talents

10.10.2018

Nach der Attacke auf eine Schafherde bei Blankenhagen werden nicht nur Forderungen, die Jagd auf Wölfe zu erlauben, laut. Es gibt auch Kritik an den Behörden.

19.10.2018