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Rostock Neues Löschboot: Volle Hallen auf der Gehlsdorfer Werft
Mecklenburg Rostock Neues Löschboot: Volle Hallen auf der Gehlsdorfer Werft
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06:24 05.12.2017
Nahmen die ehemalige „Vormann Steffens“ in Gehlsdorf in Empfang: Werft-Chef Christian Schmoll (v. li., an Deck), Senator Chris Müller-von Wrycz Rekowski und DGzRS-Geschäftsführer Nicolaus Stadeler an. Wie das neue Löschboot heißen soll, sollen die OZ-Leser entscheiden. Quelle: Andreas Meyer
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Rostock

Während in anderen Branchen so etwas wie Winterruhe einkehrt, geht es in dem Schiffsbaubetrieb in den kommenden Wochen richtig zur Sache: „Wir haben gleich elf Schiffe hier, an denen wir zeitgleich arbeiten“, sagt Geschäftsführer Christian Schmoll. Das neueste Projekt ist für die Hansestadt Rostock bestimmt: Das Brandschutz- und Rettungsamt lässt seit gestern einen ehemaligen Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zum Löschboot umbauen.

 „Dass wir ein neues Schiff brauchen, daran gibt es keinen Zweifel“, sagt der zuständige Ordnungssenator Chris Müller-von Wrycz Rekowski (SPD). Bei Bränden an Bord von Schiffen oder im Hafen, bei Unglücken auf See, Umweltverschmutzungen auf dem Wasser oder auch bei der Suche nach Vermissten kommt die schwimmende Einheit der Berufsfeuerwehr zum Einsatz. „Der größte deutsche Ostseehafen sollte ein Löschboot haben.“ Ein kompletter Neubau stand nur eine Zeit lang zur Debatte: Das hätte aber mehr als zehn Millionen Euro gekostet. „Wir haben darüber mit dem Land gesprochen und wären auch bereit gewesen, mit einem Neubau Aufgaben für das Land und das Havariekommando auf hoher See zu übernehmen. Aber wir sind in dem Punkt nicht zusammengekommen.“ Also musste ein gebrauchtes Boot her.

Für 400.000 Euro hat die Stadt der DGzRS die „Vormann Steffens“ aus Hooksiel an der Nordsee abgekauft. Nun wird der Seenotkreuzer für knappe drei Millionen Euro bei Tamsen Maritim umgebaut. Er erhält unter anderem ein neues Rettungs(bei-) boot, eine neue Hauptmaschine und soll dank neuester Steuertechnik von nur zwei Mann Besatzung zu steuern sein. Spätestens zur Hanse Sail soll das Löschboot dann in den Dienst gehen.

Wie soll das Löschboot heißen? Die Antwort auf diese Fragen soll Sie, lieber Leser, geben. Die OZ und die Hansestadt suchen gemeinsam nach Vorschlägen. „Das Schiff könnte beispielsweise einen historischen Namen tragen oder nach verdienten Persönlichkeiten benannt werden“, sagt Senator Chris Müller-von Wrycz Rekowski (SPD). „Die Berufsfeuerwehr wird nächste Jahr 110 Jahre alt. Vielleicht findet sich in der Historie ja ein passende Name“, ergänzt Ronny Mönck, bei der Berufsfeuerwehr Projektleiter für den Schiffsumbau. Aus allen Vorschlägen wählt eine Jury fünf Namen aus, über die dann die OZ-Leser abstimmen sollen. Der Ideengeber für den neuen Namen erhält Eintrittskarten für das Konzert „Karat meets Klassik“, unter allen Teilnehmern verlosen wir zudem 800-Jahre-Rostock-Shirts.

So können Sie mitmachen: Schicken Sie Ihre Vorschläge per E-Mail an rostock@ostsee-zeitung.de oder per Post an OSTSEE-ZEITUNG, Lokalredaktion Rostock – Richard-Wagner- Str. 1a, 18055 Rostock

Andreas Meyer

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