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Stadtmitte Neues Netzwerk für maritime Wirtschaft

Maritimes Cluster Norddeutschland (MCN) soll auch Rostocker Unternehmen stärken

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Hauptziel ist, die Wertschöpfung zu fördern. Falk von Seck Landesgeschäftsstellenleiter MCN

Stadtmitte. Die neue Geschäftsstelle des Maritimen Clusters Norddeutschland (MCN) ist gestern in der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Rostock vorgestellt worden. Die Einrichtung soll die Zusammenarbeit in der norddeutschen maritimen Wirtschaft länderübergreifend verbessern. Zwar gebe es bereits das Innovationscluster für maritime Zulieferer (Maza), aber das arbeite eher länderspezifisch, sagt Staatssekretär Stefan Rudolph aus dem Wirtschaftsministerium in Schwerin. „Der maritime Anlagenbau darf nicht mehr nur als regionale, sondern muss als nationale Aufgabe gesehen werden“, so Rudolph. Vorbild sei die gut vernetzte Automobilindustrie im Süden Deutschlands.

Die Landesregierung unterstützt die Landesstelle in der Rostocker IHK zunächst bis zum Jahr 2021 mit jährlich 200 000 Euro. Darüber hinaus gehen jährlich 75 000 Euro an die Zentrale des MCN, damit dort die Interessen der Unternehmen und Forschungsinstitute aus MV vertreten werden. Im MCN mischen knapp 300 Firmen und Einrichtungen der maritimen Wirtschaft aus allen fünf norddeutschen Bundesländern mit. Das Netzwerk soll eine wichtige Funktion an der Schnittstelle von Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand übernehmen. Aus Rostock sind aktuell sechs Unternehmen und drei Institute dabei.

„Wir brauchen Plattformen, die die Player, die Verantwortung für neue Produkte tragen, zusammenbringen“, sagt Rudolph. So gelte es beispielsweise, das künstliche Riff vor Nienhagen (Landkreis Rostock) zu einer Unterwasserwelt für die Forschung auszubauen. Dort sollten unter realen Bedingungen etwa Anstriche oder Schweißarbeiten unter Wasser ausgeführt werden. Es sei die Aufgabe von MCN, für die hiesigen Unternehmen und Einrichtungen Partner im norddeutschen Verbund zu suchen. „Wir wollen auf Augenhöhe mit den anderen Ländern agieren und unsere Themen platzieren“, sagt Rudolph.

Mit der ersten Fachtagung zur „Maritimen Sicherheit“ gestern im Hotel Sonne habe MV bereits einen Akzent gesetzt. „Hauptziel ist am Ende, die Wertschöpfung zu fördern und Arbeitsplätze zu schaffen“, sagt Falk von Seck, Leiter der MCN-Landesgeschäftsstelle in Rostock.

In MV gehören zur maritimen Industrie knapp 300 Unternehmen und insgesamt rund 10000 Beschäftigte, die einen jährlichen Umsatz in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro erwirtschaften. Neben Schiff- und Bootsbau zählen maritime Zulieferer ebenfalls zur Branche wie auch Meeres- und Offshore-Technik.

aw

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