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Rostock Nienhagen: Eine Studie für den Bootshafen
Mecklenburg Rostock Nienhagen: Eine Studie für den Bootshafen
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00:06 10.04.2018
Für die Pläne Stranderweiterung und Wasserwanderrastplatz im Ostseebad Nienhagen ist der Strandabschnitt zwischen Hauptstrand und Schulweg vorgesehen. Quelle: Foto: Rolf Barkhorn
Nienhagen

Für das Nienhäger Vorhaben, am Strand des Ostseebades einen Wasserwanderrastplatz zu bauen und den Strand in Richtung Osten zu erweitern, soll jetzt eine Machbarkeitsstudie erstellt werden. Die Gemeindevertreter stimmten zu, die Planungsleistungen für die Studie auszuschreiben und Fördermittel zu beantragen.

Neben einem Wasserwanderrastplatz sollen auch ein Bootsverleih sowie eine Surfschule eingerichtet werden. Am Hauptstrand Richtung Osten sind neue Buhnenreihen sowie eine Strandverbreiterung von 15 auf 20 Meter geplant. Die Gemeinde ist bei dem Millionenprojekt auf Fördermittel angewiesen. Im Sommer 2017 informierten sich die Minister Till Backhaus (Umwelt) und Harry Glawe (Wirtschaft) über das Projekt und sagten Unterstützung bei der Beantwortung technischer und genehmigungsrechtlicher Fragen zu.

Im November 2017 hatten die betroffenen Behörden (Raumordnung, Landesplanung, Naturschutz, Forst, Bodenschutz, Wasserwirtschaft/Küstenschutz) über das Vorhaben beraten. „Insbesondere wird für eine fundierte Bewertung des Vorhabens eine voraussichtlich 60 000 Euro teure Machbarkeitsstudie für notwendig erachtet, in der auch eine fundierte Abschätzung der Einnahmen und der zu erwartenden Folgekosten für Betrieb, Instandhaltung und Instandsetzung vorzunehmen ist“, teilt das Umweltministerium mit. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit sei bereit, das geplante Infrastrukturvorhaben zu unterstützen.

Das Landesförderinstitut habe der Gemeinde mitgeteilt, dass das Vorhaben grundsätzlich förderfähig sei, sofern die genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen vorlägen und das Vorhaben in ein regionales touristisches Konzept eingebunden sei. Bestehende Konflikte mit dem Naturschutz, der Forstbehörde oder dem Küstenschutz müssten so gelöst werden, dass das Vorhaben genehmigungsfähig sei und regionalwirtschaftliche Effekte erzielen könne.

Anja Levien

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