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Noch viel Arbeit für SVW-Trainer Krause

Warnemünde/Bentwisch Noch viel Arbeit für SVW-Trainer Krause

Beim 1:12 im Test gegen Schönberg offenbart Fußball-Landesligist Warnemünde große Abwehrschwächen

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Warnemünde/Bentwisch. „Mit der Phase nach der Pause bin ich alles andere als einverstanden“, haderte Trainer Harry Krause vom SV Warnemünde. Der Fußball-Landesligist kassierte am Dienstag im ersten Vorbereitungsspiel bei der 1:12 (0:3)-Niederlage gegen Regionalligist FC Schönberg acht Gegentreffer innerhalb von 32 Minuten. „Höherklassige Gegner wie Schönberg spielen Jo-Jo mit uns, wenn wir uns nicht an taktische Dinge halten“, kritisierte Krause sein Team. Dass seine Schützlinge erst wenige Tage zuvor das erste Training absolviert hatten, milderte Krauses Unzufriedenheit. Der gebürtige Grevesmühlener konnte sich trotz der Klatsche mit dem ersten Durchgang sogar anfreunden: „Da haben wir gute Ansätze gezeigt“, lobte der 59-Jährige. Einziger Lichtblick in der zweiten Hälfte war aber der Ehrentreffer von Lars Döscher zum zwischenzeitlichen 1:11 (83.).

 

OZ-Bild

Gibt die Richtung in Warnemünde vor: Trainer Harry Krause, der sein Team nach dem ersten Testspiel kritisierte.

Quelle: Johannes Weber

Erfreulich: Einen ordentlichen Eindruck hinterließen drei der vier Neuzugänge in Warnemünde. Die Mittelfeldspieler André Schulz (SV Pastow) und Andreas Zieger (PSV Rostock) sowie Innenverteidiger Igor Kozak (FC Förderkader René Schneider II) gaben ihr Debüt im SVW-Dress. Der vierte Neue, Markus Weißenbacher (zuletzt vereinslos), war noch nicht dabei.

Die Warnemünder hatten in der ersten Vorbereitungswoche hart im Kraft- und Fitnessbereich trainiert. Zuletzt legte Krause das Augenmerk verstärkt auf die taktische Arbeit. Der Trainer weiß, woran es besonders beim Landesligisten hapert: „Wir haben in der Defensive großen Nachholbedarf.“ Der SVW kassierte in der vergangenen Saison in der Landesliga Nord die meisten Gegentore (75). Zu viele! Für den angestrebten Klassenerhalt in der neuen Spielzeit sollen die Löcher in der Defensive geschlossen werden.

Doch nicht nur das Abwehrverhalten der Warnemünder will Krause verbessern. Er fordert auch, dass einzelne Akteure mehr Einsatzbereitschaft zeigen: „Alle müssen den notwendigen Willen an den Tag legen. Ich brauche Spieler, auf die ich mich verlassen kann.“

Gleiches verlangt Karsten Wenzlawski, Trainer des FSV Bentwisch, von seinen Jungen. Die verloren am Mittwoch daheim gegen Verbandsligist FC Förderkader ihren ersten Testkick mit 0:3 (0:2). Für die Gäste trafen Max Körting (20.), Pierre Malorny (35.) und Torsten Dahnke (58.).

„Sicher hatte der Förderkader mehr Spielanteile, doch viele Chancen haben sie sich nicht erarbeitet. Wir haben die Gegentreffer quasi hergeschenkt“, analysierte Wenzlawski. Er gehört mit dem FSV in der neuen Spielzeit zu den Staffelfavoriten. Der Coach hält sich bedeckt, sagt: „Wenn das Team an sich glaubt, können wir eine gute Rolle spielen.“

• Mehr Testspiel-Berichte unter:

www.oz-sportbuzzer.de

Johannes Weber

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