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Rostock Nordkante: OZ-Leser wollen Giebelhäuser
Mecklenburg Rostock Nordkante: OZ-Leser wollen Giebelhäuser
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07:03 29.10.2013
Glas und Stahl oder historische Giebelhäuser für die Nordkante des Neuen Markts? Quelle: Ove Arscholl
Rostock-Stadtmitte

Die Zukunft des Neuen Marktes wird weiter kontrovers diskutiert. Nach dem OZ-Forum zur Bebauung der Nordkante haben sich bis gestern Abend 19 Uhr 869 Leser an der Online-Umfrage der OSTSEE-ZEITUNG beteiligt. Dabei stimmen 90 Prozent (781 Personen) dafür, die Nordkante mit historischen Giebelhäusern zu versehen, acht Prozent präferieren die moderne Variante mit Stahl und Glas. Die restlichen zwei Prozent (19 Stimmen) geben sich unschlüssig, wie die Marktseite bebaut werden sollte.

Auch die Reaktionen per E-Mail zeigen ein ähnliches Meinungsbild wie im Internet, darunter Inge Müller, die unbedingt für die Bebauung mit Giebelhäusern plädiert. „Allerdings sollten diese den bereits vorhandenen angepasst werden“, schreibt sie in ihrer Mail. Zur Gestaltung der Fassade stelle sie sich Motive aus der Vicke-Schorler-Rolle vor, „die gleich einen Einblick in die Rostocker Stadtgeschichte geben würden“.

Rita Stamm aus Rostock möchte ebenfalls Giebelhäuser an der Nordkante sehen, allerdings mit „angemessenem Durchblick zur Marienkirche“. Der 26-jährige Tim Karschnik findet, dass Rostock mit historischen Giebelhäusern ein Stück „seines ursprünglichen Gesichts“ wiederbekommen würde. Mit den Häusern würde sich der durch „Wind und Lärm eher ungemütlich geprägte Platz“ schließen, schreibt der junge Mann.

Der Pastor im Ruhestand, Willi Passig, wünscht sich statt „dauerhaftem Gerangel“, dass es auf dem Neuen Markt endlich vorangeht. Er begrüßt die Ansicht von OB Roland Methling (UFR), die Nordkante zu schließen.

Einige Leser sind gegen eine Bebauung. Eva Wolk zum Beispiel fände es schade, wenn eine Häuserzeile „die wundervolle Marienkirche“ verdecken würde.

• Umfrage:

www.ostsee-zeitung.de

Claudia Tupeit