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OP-Termine für Plüsch-Patienten

Hansaviertel OP-Termine für Plüsch-Patienten

Teddybärkrankenhaus der Rostocker Universitätsmedizin will Kindern die Angst vor dem Krankenhaus nehmen

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„Was hat er denn?“ – Voruntersuchung des flauschigen Patienten im Teddybärenkrankenhaus.

Quelle: Foto: Unimedizin

Hansaviertel. Das Teddybärkrankenhaus der Universitätsmedizin Rostock hat seit gestern seine Türen für Kindergartengruppen geöffnet. Die Kinder aus den Kindertagesstätten strömen jetzt regelrecht und völlig freiwillig ins Krankenhaus. Am Sonnabend, dem 20. Mai, dürfen dann alle interessierten Kinder ihre Plüschtiere von 9 bis 13 Uhr von den Teddy-Docs, einem Team aus Studenten, verarzten lassen.

Im Erdgeschoss der Chirurgie in der Schillingallee werden die flauschigen Patienten untersucht, geröntgt und operiert. Mit dem Projekt möchten die angehenden Ärzte den Kindern die Angst vor dem Krankenhaus nehmen.

Das Interesse am Teddybärkrankenhaus ist nach wie vor ungebrochen. Mit 1500 kleinen Besuchern rechnet das Organisationsteam. „Die Termine für die Kita-Gruppen in der Woche waren innerhalb von zwei Stunden ausgebucht“, berichtet Medizinstudent Michael von Stenglin.

Unter dem diesjährigen Motto „Mit Theo die Welt der Sinne entdecken“ durchlaufen die Gäste einen Parcours zum Hören, Sehen und Fühlen. Sie dürfen ihre Nasen bei einem Riech-Memory testen, Gegenstände in Boxen erfühlen und Tierstimmen erraten.

„Wir möchten den Körper mehr ins Bewusstsein der Kinder rücken, damit sie ihre Sinne besser wahrnehmen“, erklärt die Medizinstudentin Britta Buhlmann. Mit einem von der Hals-, Nasen- und Ohren-Klinik zur Verfügung gestellten Endoskop können die Teddy-Docs den kleinen Besuchern in den Mund schauen. Die Bilder werden direkt auf einen Bildschirm übertragen, sodass der Rachen in Großaufnahme erscheint. Es gibt außerdem auf dem Campus einen Bereich für Bobbycar-Spritztouren, eine Promille-Strecke und einen echten Notarztwagen.

Das Rostocker Teddybärkrankenhaus erhielt am Montag eine Finanzspritze: Für die Ostseesparkasse brachten Gesine Gustloff und Stefan Rittgarn einen Scheck von 1500 Euro vorbei. Die Rostocker Straßenbahn AG unterstützt die einmalige Aktion mit 1000 Euro. „Wir finden es wichtig, dass Kindern die Angst vor dem Arztbesuch genommen wird“, sagte Yvette Hartmann, Kaufmännischer Vorstand der RSAG.

Zum ersten Mal hat sich das 15- bis 20-köpfige Organisationsteam Lehramtsstudenten der Uni Rostock mit ins Boot geholt. Sie gehen den angehenden Ärzten bei der Kinderbetreuung und Wissensvermittlung zur Hand. Eine Anmeldung für den Besuch im Teddybärenkrankenhaus am Sonnabend ist nicht erforderlich.

Besuch ohne Anmeldung am 20. Mai von 9 bis 13 Uhr, Erdgeschoss Chirurgie, Schillingallee.

OZ

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