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Gesundheitsamt bleibt bei Rattenplage untätig Zum Thema: Ratten in der Stadt Ist ja schön, dass das Gesundheitsamt informiert ist. Das bringt bloß gar nichts.

Ich wohne in Reutershagen unterm Dach. Einmal kam mir eine Ratte beim Runtergehen entgegen, und vor Kurzem betrat ich das Haus durch die Haustür, und mir kam eine Ratte von oben entgegen. Beim erstem Mal, Anfang November 2011, habe ich den Vermieter und das Gesundheitsamt informiert. Die Aktivität des Gesundheitsamtes bestand darin, mich anzurufen und mir mitzuteilen, dass der Vermieter tätig sei. Damit war die Aufgabe des Amtes erledigt. Die letzte Ratte kam mir Ende März entgegen. Dem Gesundheitsamt reicht es also, wenn der Vermieter sagt, dass er Rattenfallen aufstellt. Das eigentliche Problem, sehr wahrscheinlich Schlupflöcher, wird nicht beseitigt. Fazit: Wenn es um Ratten geht, macht das Gesundheitsamt nichts.

Carry Borchert, Reutershagen Theater-Neubau an der Langen Straße Standort für Theater-Neubau Ich werbe seit etwa 20 Jahren für den Standort eines Theater-Neubaus am Westende der Langen Straße. Die Vorteile dieses Standortes sind folgende: Dieser Bereich der Langen Straße erfährt die erforderliche Aufwertung. Die Haltestelle der Straßenbahn liegt direkt am Theater. Die besseren Baugrundbedingungen und Grundwasserverhältnisse bringen eine wesentliche Kostenreduzierung. Die hohen Kosten für den am Warnowufer erforderlichen Hochwasserschutz entfallen. Aus stadtgestalterischer Sicht wird mit dem Neubau des Theaters und eines anschließenden Parkhauses ein städtebaulicher Missstand beseitigt, das große Loch in der Baustruktur, eine der letzten großen Baulücken aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges, wird gefüllt, und der Rand der Rostocker Altstadt in der Nähe der ehemaligen Stadtmauer wird wieder hergestellt.

Dietrich Schumacher, Lichtenhagen Theater am Werftdreieck bauen Standort für Theater-Neubau Ganz Rostock sorgt sich um das Theater. Alle drei für den Neubau vorgeschlagenen Standorte stoßen auf Kritik. Ich schlage vor, dass Theater am Werftdreieck zu errichten. Die große Fläche zwischen Max-Eyth-Straße, Werftstraße und Lübecker Straße, die schon das Theaterzelt aufgenommen hat, böte sogar noch Platz für ein Parkhaus für Theaterbesucher. Der Platz ist verkehrsgünstig gelegen und nicht bebaut.

Reinhard Deffke, Warnemünde Schiffsrumpf der „Undine“ gammelt nicht vor sich hin Neues Fahrgastschiff „Undine“

Der Artikel „Die Undine kommt - aber nicht im Original“und das zugehörige Foto haben in mir Entsetzen hervorgerufen. Was da jetzt als „Undine“ avisiert wird, ist ein hässlich konzipiertes Arbeitsschiff Typ „Tonnenleger“. Das 1910 hier bei „August Neptun“ gebaute historische Bäderschiff liegt in Dresden zwar in Agonie, aber noch ist es nicht tot. Der Schiffsrumpf gammelt keineswegs vor sich hin. Ich habe nachgefragt: Er ist sandgestrahlt und mit Rostschutzfarbe konserviert. So „verrostet“ sehen übrigens auch alle Rohbausektionen auf Neubauwerften aus.

Hubert Pietschmann, Gehlsdorf

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