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00:00 22.03.2013

Kindern die sexuell missbraucht wurden. Die Wahrheit ist doch die Tatsache, dass hier erneut ein prominenter Bürger mit viel Geld, sich ein Sonderurteil verschafft. Die Kinderopfer, unser „Heiligtum“, sind für den Rest ihres Lebens bestraft, traumatisiert. Da wünscht man sich doch glatt die DDR-Gesetzgebung für Sexualstrafdelikte mit Kindern zurück. Japke dagegen ist nach einer lächerlichen Strafe mit Freigang und Urlaub wieder ein freier Mann. Absprachen sind für meine Begriffe ein Freibrief für Bürger mit viel Geld. Für Bürger ohne Geld mit Sicherheit nicht.

Lothar Tiedtke von Koß, Stralsund Brodkorbs Theaterreform ist gescheitert Zu „Theaterstreit: Rostock lässt Schwerin abblitzen“, 18. März: Die von Minister Brodkorb angesetzte Unterzeichnung des „Letter of intent“ war weder eine Einladung noch ergebnisoffen. Mit der verfassungswidrigen Drohung einer Mittelkürzung und dem feststehenden Ziel der Fusion der Theater Rostock und Schwerin war vorprogrammiert, was dann auch vollzogen wurde: die Rettung des Schweriner Theaters als Landes- oder „Hof-Theater“. Und Generalbeauftragter für die Neustrukturierung ist der Schweriner Intendant! Sich dem zu entziehen, ist ja wohl das einzige Mittel, wenn man Rostocker Interessen vertreten will. Ansonsten fließen demnächst jährlich Millionen aus der Stadtkasse in das Hoftheater der Landesregierung, und hier wird nur noch gelegentlich gastiert. Man muss wohl klar feststellen, mit seinen dilettantischen Plänen ist Minister Brodkorb gescheitert. Er steht vor einem Scherbenhaufen. Die Rostocker Lokalpolitik ist umso mehr unter dem Druck, endlich ernsthaft über eigene Ziele einer Neustrukturierung des Volkstheaters zu diskutieren und mehrheitlich tragbare Lösungen zu finden. Dabei werden enge Kooperationen mit anderen Theatern mit Sicherheit eine große Rolle spielen — aber der Blick kann da ruhig weiter als bis Schwerin gehen.

Frank Schröder, Rostock Traditionsschiff gehört in den Stadthafen Zur Berichterstattung über neue Konzepte für den Iga-Park: Das Tradi gehört endlich in den Stadthafen und das für immer. Die ganze Eierei mit dem Iga-Park bringt gar nichts, man merkt es auch an den Besucherzahlen.Im Stadthafen wäre es ein riesiger Anziehungspunkt für alle Besuchergruppen, welche die Altstadt Rostocks erkunden. Aber vielleicht bringt der Parkplatz genügend Gebühren ein, dass man über einen maritimen Standort im Herzen Rostocks nicht weiter nachzudenken braucht. Denn Geld regiert die Welt, alles andere ist nebensächlich. Holger Klein, Rostock

OZ

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