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Rostock Ortsbeirat sauer auf Senator
Mecklenburg Rostock Ortsbeirat sauer auf Senator
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00:16 13.04.2018
Stadtmitte

Eigentlich wollte sich der Ortsbeirat Stadtmitte am Mittwoch mit einem brisanten Thema befassen: Mit den Jugendgruppen in den Wallanlagen, mit den Straftaten und Messerattacken und Schlägereien der vergangenen Monate am Rande der Innenstadt. Doch: Außer der Polizei wollte niemand mit dem Ortsbeirat darüber reden. Vor allem Ordnungssenator Chris Müller-von Wrycz Rekowski (SPD) steht deshalb im Ortsbeirat in der Kritik.

Kritisiert den Senator: FDP- Chef Eisfeld. Quelle: Foto: Privat

„Wir haben den Ordnungs- und auch Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke) angeschrieben. Einzig Bockhahn hat reagiert und uns mitgeteilt, dass er für Sicherheit in der Innenstadt nicht zuständig sei“, so Ortsbeiratschef Andreas Herzog (SPD). Von Müller-von Wrycz Rekowski habe er aber nicht mal eine Antwort erhalten. Hauptproblem: Der Ortsbeirat tagte zeitgleich mit der Bürgerschaft. Doch diese Begründung ließen die Mitglieder nicht gelten: „Der Senatsbereich von Herrn Müller-von Wrycz Rekowski besteht ja nicht nur aus ihm allein. Er hätte auch einen Vertreter schicken können“, kritisierte Christoph Eisfeld (FDP). Dass es nicht mal eine Reaktion aus dem Ordnungsbereich des Rathauses gegeben habe, sei – so Eisfeld – „beschämend“. „So kann die Verwaltung nicht mit Ehrenamtlern umgehen.

Das ist inakzeptabel. Offenbar müssen wir da mehr Druck machen.“ Der gescholtene Senator reagierte auf die Kritik kurz und knapp: In der Bürgerschaft ging es um den Haushalt, den er als Finanzsenator zu verantworten habe. Seine Anwesenheit sei zwingend notwendig gewesen.

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