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Rostock Ortsbeirat stimmt für Umbau
Mecklenburg Rostock Ortsbeirat stimmt für Umbau
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17:25 21.02.2018
So soll das einstige Haus des Sports aussehen. Quelle: Zeichnung: Hkc Gmbh Rostock

Der Warnemünder Ortsbeirat hat in seiner jüngsten Sitzung den Plänen des kommunalen Wohnungsunternehmens Wiro, das Haus des Sports umzubauen, zugestimmt. Damit entspannt sich die Wohnungslage im Seebad Warnemünde weiter.

„Es freut uns, dass die Pläne unseres Architekten bei dem Gremium Anklang gefunden haben“, sagte gestern Carsten Klehn, Pressesprecher der Wiro. Man werde in dem Projekt „mehr als eine Million Euro verbauen“, so Klehn weiter. Entstehen werden in dem Gebäude insgesamt zwölf Wohnungen, die zwei und drei Räume umfassen werden. „In dem Haus wird es auch einen Aufzug geben“, sagte der Pressesprecher weiter. Die Ausschreibungen für das Vorhaben würden derzeit erfolgen. Die Wiro will – wenn die Baugenehmigung vorliegt – im März mit den Arbeiten im Inneren des Hauses beginnen. „Die Fassade bleibt stehen“, sagt Klehn, nur innen werde umgebaut, der Anbau zwischen der Kleinen Komödie und dem eigentlichen Haus des Sports werde aufgestockt werden. Zu einem Teil werden diese Wohnungen mit Balkonen und Dachterrassen ausgestattet sein.

Im Hinblick auf die Forderung nach einem Kinderspielplatz, die im Ortsbeirat gestellt wurde, sagt Klehn, „da werden wir abwarten, was in der Baugenehmigung steht.“

Das Gebäude hatte die Wiro vor einiger Zeit von der Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hansestadt erworben. Die Verkaufserlöse wurden dann später für den Bau der neuen Sporthalle in Warnemünde verwendet.

Mit der Geschichte des Hauses Am Strom 38 hat sich im jüngsten Tidingsbringer Denkmalpfleger Peter Writschan auseinandergesetzt. Der genaue Zeitpunkt der Errichtung des Hauses lasse sich nicht mehr feststellen, die früheste bekannte Erwähnung gebe es aus dem Jahre 1798, damals sei es die Wohnung des Gastwirtes und Bürgers Michael Grimm gewesen. Im Jahre 1833 habe das damals Gasthof Wöhlert genannte Gebäude als einer der größeren Gasthöfe in Warnemünde gegolten. Den Zweiten Weltkrieg überstand das Haus ohne Schaden, später wurde es als Sportstätte genutzt.

Michael Schißler

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