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Ortsbeirat weiter gegen Bebauung

Warnemünde Ortsbeirat weiter gegen Bebauung

„Diedrichshäger Land“ heute in der Bürgerschaft

Warnemünde. Während die Bürgerschaft der Hansestadt Rostock in ihrer heutigen Sitzung über die Änderung des Flächennutzungsplanes für das Landschaftsschutzgebiet Diedrichshäger Land entscheidet, gehen in Warnemünde die Diskussionen darüber weiter, ob in dem Bereich zwischen dem Stolteraer Weg und der dortigen Solaranlage eine ostseenahe Wohnbebauung auf einer Fläche von rund 35 Hektar für das Seebad gut ist.

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„Diedrichshäger Land“ heute in der Bürgerschaft

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Dieses Thema beschäftigte gestern nicht nur die Bürger in Warnemünde, die in dieser Angelegenheit offenbar ein differenziertes Meinungsbild haben. Auch der Ortsbeirat befasste sich in seiner Sitzung in der Caféteria des Bildungs- und Konferenzzentrums mit dem Vorhaben.

Zwischenzeitlich hat sich eine Bürgerinitiative zum Erhalt des Landschaftsschutzgebietes gebildet. Deren Vertreter wollen heute vor der Sitzung der Bürgerschaft noch einmal demonstrieren und so ihren Standpunkt klarmachen.

Der Sprecher der Bürgerinitiative Stephan Porst ging abermals auf die Aktivitäten ein, man sei dabei Unterschriften für ein Bürgerbegehren zu sammeln. Ortsbeirat Jobst Mehlan wies darauf hin, dass das Diedrichshäger Land anders als dies Finanzsenator Chris Müller sah, keineswegs als Ackerland oder Brache sei, „es geht hier vor allem um das Biotop und um den Artenschutz“, sagte er und fügte hinzu, „dass das öffentliche Interesse nicht über das private Interesse eines Investor gestellt werden darf“.

Gleichwohl räumte Mehlan ein: „Wir brauchen sozialen Wohnungsbau.“ Deswegen solle man für die Erhaltung des Landschaftsschutzgebietes erwägen, ob die Ostsee Golf Resort-Gesellschaft nicht Flächen mit Stadt tauschen sollte, die am Elmenhorster Weg Grund und Boden erstanden habe. Dies werde auch dazu beitragen, „dass die Infrastruktur des Ortes nicht verlorengeht“.

Gleichviel, wie die Bürgerschaft entscheidet, für den Vorsitzenden des Ortsbeirates Alexander Prechtel, „wird es weitergehen und es werden auch Gerichte bemüht werden müssen“. Der Kommunalpolitiker wies darauf hin, dass durchaus die Gefahr bestehe, dass weitere Flächen im Diedrichshäger zu Baugrundstücke genutzt werden können. In der Vergangenheit habe man immer wieder gesehen, wie solche Vorhaben schrittweise umgesetzt wurden.

msc

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