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Rostock Ostseestädte kooperieren bei Integration
Mecklenburg Rostock Ostseestädte kooperieren bei Integration
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09:13 14.03.2018
Vertreter aus 18 Städten in acht Ländern sind zur Rostocker Tagung der Ostseestädte angereist. Quelle: Foto: Axel Büssem
Stadtmitte

Die Städte rund um die Ostsee wollen bei der Integration von Flüchtlingen und Zuwanderern besser zusammenarbeiten. Bei einer Tagung der Union der Ostseestädte (Union of Baltic Cities, UBC), die gestern in Hotel Radisson Blu eröffnet wurde, standen nicht so sehr die Probleme der Integration im Mittelpunkt, sondern die Suche nach Lösungen für die Zukunft.

UBC-Generalsekretär Pawel Zaboklicki aus Danzig betonte: „In einigen Ländern werden Flüchtlinge willkommen geheißen, in anderen dagegen werden sie nicht akzeptiert.“ Er bedauere, dass Polen eher zu letzteren gehört, in Danzig sei es jedoch anders: „Wir sind eine offene Stadt, ein Fenster zur Welt.“ Alleine 20000 Zuwanderer aus der Ukraine habe die Stadt aufgenommen, und das Zusammenleben funktioniere gut, sagte Zaboklicki.

Der Moderator der Tagung, Piotr Wolkowinski, sagte, für die Integration sei ein Dialog wichtig, der von beiden Seiten aktiv geführt werden müsse, von Zuwanderern wie von den aufnehmenden Ländern.

Wolkowinski betonte: „Viele Städte an der Ostsee sind offen für Migranten und brauchen sie auch als Arbeitskräfte.“

Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) meinte: „Alle Akteure in der Stadtgesellschaft müssen zusammenarbeiten, damit Integration erfolgreich ist.“ Eine harmonische Gesellschaft sei ein Gewinn für alle. „Daher ist es so wichtig, dass die Ostseestädte über ihre Erfahrungen berichten und sie teilen.“

axb

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