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Paramente kehren in Kirche zurück

KESSIN Paramente kehren in Kirche zurück

Am ersten Advent des vergangenen Jahres wurden in der St.-Godehard-Kirche in Kessin neue violette Paramente geweiht.

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Die neuen Paramente für die Kessiner Kirche wurden in Ludwigslust gefertigt.

Quelle: Jürgen Falkenberg

Kessin. Am ersten Advent des vergangenen Jahres wurden in der St.-Godehard-Kirche in Kessin neue violette Paramente geweiht. Sie sind der Beginn der Erneuerung des textilen Schmucks mit hohem Symbolwert für Altar, Kanzel und Lesepult. Ab dem Osterfest werden die Paramente wieder in der Kirche zu sehen sein, nachdem sie bisher in der Winterkirche im Torkaten den Altar und das Lesepult schmückten.

Paramente gehören zum Kirchenschatz. Sie sollen über Generationen in der Gemeinde verbleiben. So war es auch in der St.-Godehard-Kirche. Der Zahn der Zeit setzte den Behängen — zum Teil noch aus dem 19. Jahrhundert — zu. Vor allem die violetten Tücher zerfielen. Der Kirchgemeinderat entschied Ende 2012, dass neue Paramente in den Farben des Kirchenjahres Violett, Grün, Rot, Weiß und Schwarz beschafft werden sollen. Unter Leitung von Michaela Breckenfelder fand sich eine Paramentikgruppe zusammen, zu der Johannes und Beate Hübener, Elke Papke und Barbara Patzelt gehören.

Erste Gedanken zur Gestaltung übergab die Gruppe der Paramenten- und Textilwerkstatt im Stift Bethlehem in Ludwigslust. Gemeinsam mit der Paramentikerin Christina Ritter wurden in der Kirche Ideen und ein erster Entwurf entwickelt. Im August konnte der Kirchgemeinderat den Auftrag an die Werkstatt auslösen. Aus Leinen und Wolle gesponnen, gewebt und in Patchwork ausgeführt, so konnte die Kirchgemeinde den ersten Satz in Empfang nehmen.

Paramente sind nicht billig. So gilt die Sorge der Paramentikgruppe auch der Beschaffung der finanziellen Mittel. „Wir möchten möglichst zügig fortfahren. Wir haben schon erste Gedanken für die grünen Paramente“, sagt Michaela Breckenfelder. Etwa 3000 Euro wird der zweite Satz Paramente kosten.

„Auf dem Pfarrhoffest am 14. Juni wird es einen Flohmarkt geben, dessen Erlös für die Tücher genommen wird. Wir nehmen gern noch gute Sachen zum Verkauf an“, kündigt Breckenfelder an.

 



Jürgen Falkenberg

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